Fastensuppenessen in der WKÖ: Löffeln für den guten Zweck

Katholische Frauenbewegung und Wirtschaftskammer laden zum Benefiz-Event - WKÖ unterstützt Projekt für Mikrokredite in Philippinen

Wien (OTS/PWK141) - "Ich freue mich, dass das schon zur
Tradition gewordene Benefizsuppenessen der Katholischen Frauenbewegung in diesem Jahr in der Wirtschaftskammer Österreich Station macht", betonte heute, Mittwoch, der Präsident der WKÖ, Christoph Leitl, im Vorfeld der Veranstaltung. Mit diesem "einfachen Essen" werde viel Gutes erreicht und ein wichtiger Akzent gesetzt, Frauen zu helfen, die es in den unterschiedlichen Regionen dieser Welt schwer haben ihr Leben zu bestreiten. Aus diesem Grund habe sich die WKÖ entschlossen, die Spenden des heutigen Abends zu verdoppeln und damit ein Projekt zu unterstützen, das Mikrokreditnehmerinnen bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen hilft. Leitl: "Wir freuen uns besonders, dass wir neben zahlreichen Ehrengästen auch höchstrangige kirchliche Würdenträger wie den apostolischen Nuntius, Exzellenz Peter Stephan Zurbriggen, sowie den Wirtschaftsbischof Alois Schwarz und den Sozialbischof Maximilian Aichern als Gäste beim Benefizsuppenessen begrüßen dürfen."

"Mikrokredite haben einen unermesslichen Wert: Sie tragen nicht nur dazu bei, dass Menschen ihre Geschäftsidee in die Realität umsetzen können. Vielmehr ermöglicht diese Finanzierungsform den angehenden Unternehmern ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Es ist eine äußerst nachhaltige und sinnvolle Form der Unternehmensfinanzierung in Zeiten des Turbokapitalismus", so Leitl. Ein gelungenes Beispiel ist etwa jenes von Nimfa Mendosa, die mit einem Mikrokredit der Women's Rural Bank die Produktion von Ube-Marmelade startete, einer philippinischen Spezialität aus Yamswurzeln. Heute ist sie erfolgreiche Unternehmerin und Trägerin von mehreren Auszeichnungen.

Die Aktion Familienfasttag unterstützt mehr als 100 Projekte in Ländern des Südens. Als erste entwicklungspolitische Aktion in Österreich widmete sich die Aktion Familienfasttag bereits 1958 der Stärkung der gesellschaftlichen Stellung von Frauen. Sie ist zur verlässlichen Partnerin für viele starke Frauen in Lateinamerika und Asien geworden. Die Projektpartnerinnen der Aktion Familienfasttag setzen sich für mehr Gerechtigkeit, Bildung, Gesundheit als Beitrag zu Stabilität und Frieden sowie für Nahrungsmittelsicherheit dort ein, wo die Lebensumstände besonders schwierig sind. (us)

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