Heinzl: Investitionen in die Infrastruktur sind Investitionen in Arbeit, Wachstum und Beschäftigung

Schiene ist Rückgrat eines leistungsfähigen und umweltfreundlichen Verkehrssystems

Wien (OTS/SK) - Österreich sei deshalb besser aus der Krise gekommen als die meisten anderen europäischen Länder, weil die Regierung rechtzeitig Maßnahmen gesetzt und in Arbeit und Beschäftigung investiert hat, betonte SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl heute, Mittwoch, im der Aktuellen Stunde im Nationalrat. "Deshalb führt Österreich heute in Sachen Beschäftigung das internationale Spitzenfeld an und ist auch bei der Jugendbeschäftigung führend", so Heinzl. Kluge Investitionen seien auch jetzt, in Zeiten der Budgetkonsolidierung, notwendig:
"Investitionen in die Infrastruktur zahlen sich aus. Es sind Investitionen in die Mobilität, aber auch in Arbeit, Wachstum und Beschäftigung." ****

Jeder Euro, der in die Infrastruktur investiert werde, bringe über zwei Euro an Wertschöpfung, unterstrich der Verkehrssprecher. "In Zeiten der Krise konnten so über 40.000 Arbeitsplätze gesichert werden", sagte Heinzl. So habe der Staat Millionen gespart, die nicht in Sozialleistungen fließen mussten.

Eine Milliarde Euro an Einsparungen sind bis 2016 im Bereich Infrastruktur vorgesehen. Die meisten Einsparungen geschehen im Bereich der Großprojekte Koralmbahn, Semmering- und Brennerbasistunnel. Dennoch sei es wichtig, weiter in den Ausbau des österreichischen Schienennetzes zu investieren. "Die Schiene ist das Rückgrat eines leistungsfähigen und umweltfreundlichen Verkehrssystems", so Heinzl. Ein Großteil des Schienennetzes stamme noch aus Kaiserzeiten und müsse dringend modernisiert werden, betonte Heinzl. "Deshalb läuft derzeit das größte Modernisierungsprojekt seit der Gründung der Zweiten Republik", das nicht nur Großprojekte umfasst, sondern etwa auch die Modernisierung zahlreicher Bahnhöfe. Knapp zehn Mrd. Euro fließen in den nächsten Jahren in die Instandhaltung und den weiteren Ausbau der Schiene.

Diese Investitionen seien auch ein Bekenntnis zum öffentlichen Verkehr und in umweltfreundliche Mobilität, unterstrich Heinzl. "Das ist auch ein wichtiges Signal für den Umweltschutz." Heinzl bedankte sich bei Ministerin Bures für ihren Protest gegen den Einsatz von "Giga-Linern" auf Österreichs Straßen. "Das wäre genau das falsche Signal gewesen", so Heinzl. (Schluss) sc

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002