LR Dobernig: Aussagen der slowenischen Ministerin für Auslandsslowenen sind indiskutable Provokation!

Ministerin nimmt offensichtlich Anleihe bei radikalem Slowenenvertreter Vouk

Klagenfurt (OTS) - Die Aussagen der neuen slowenischen Ministerin für Auslandsslowenen, Ljudmila Novak, bei ihrem ersten Besuch in Kärnten werden auch von Landesrat Harald Dobernig (FPK) scharf zurückgewiesen. "Es ist eine Provokation der Sonderklasse, wenn kurz nach der historischen Lösung der Ortstafelfrage seitens Sloweniens schon wieder neue Forderungen aufgestellt werden. Es wird mit uns sicher keine weiteren zweisprachigen Ortstafeln abseits der großzügigen Lösung geben", betont Dobernig. Alle Parteien und die große Mehrheit der Bevölkerung hätten sich hinter die Lösung gestellt, das müsse auch Slowenien akzeptieren.

Die slowenische Ministerin solle sich besser um die Rechte der deutschsprachigen Minderheit in Slowenien kümmern und dort zweisprachige Ortstafeln aufstellen, statt in Kärnten Unfrieden zu stiften, so der für die Heimatverbände zuständige Landesrat. "Während die deutschsprachige Minderheit in Slowenien keine Rechte hat, ist Kärnten sehr großzügig zur slowenischen Volksgruppe. Wenn die Ministerin den Wunsch nach weiteren zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten ortet, hat sie offensichtlich mit dem rasenden Rechtsanwalt Rudi Vouk statt mit der Bevölkerung gesprochen", erklärt Dobernig.

Das Treiben des radikalen Slowenenvertreters und Dauerprovokateurs werde aber von allen vernünftigen Kräften im Land ebenso abgelehnt wie die heutige Forderung der slowenischen Ministerin.

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