Bausparen darf nicht kaputtgespart werden

FCG Wien lehnt Halbierung der Bausparprämie entschieden ab - aufrechte Verträge anzutasten, ist skandalös.

Wien (OTS) - "Die Fraktion Christlicher Gewerkschafter Wien lehnt die geplante Halbierung der Bausparprämie vehement ab", kritisiert Alfred Gajdosik, Vorsitzender der FCG Wien, die von der Bundesregierung geplante Kürzung.

Niemand stelle die Notwendigkeit der Budgetkonsolidierung in Frage. Außer Streit stehe auch, dass das Pensionssystem angepasst werden muss. "Gerade deshalb wäre es aber Unfug, ausgerechnet einer sicheren und für die Menschen noch leistbaren Ansparmöglichkeit die Attraktivität nehmen zu wollen", sagt Gajdosik.

Hände weg von aufrechten Bausparverträgen!

"Dass auch bestehende Bausparverträge betroffen sein sollen, kommt erst recht nicht in Frage", betont Gajdosik. Die Regierung strapaziere damit das Vertrauen der Bürger in die Verlässlichkeit des Staats auf das Äußerste, und das auch noch ohne Not: "Die Effekte auf das Budget sind nämlich minimal, für die einzelnen Sparer aber eine Belastung", so Gajdosik.

Einsparungen wie diese schaden deshalb mehr als sie nützen, warnt der FCG-Wien-Vorsitzende. "Zum einen schaden sie den Bausparern, deren Vertrauen auf eine Leistung des Staates enttäuscht wird. Zum anderen sollte die Regierung nachdenken, ob sie dem Staat wirklich einen guten Dienst erweist, wenn sie das Vertrauen der Bürger erschüttert."

Gajdosik warnt auch vor einem Sinken der Bauspareinlagen: "Dadurch würde das System des Bausparens völlig ausgehöhlt. Mit der Halbierung der Förderung führt die Regierung das Konzept des Bausparens ad absurdum", spricht Gajdosik von einem kurzsichtigen "Sparmanöver, das sich die Regierung lieber sparen sollte".

Rückfragen & Kontakt:

Alfred Gajdosik
Tel.: (0664) 38 31 295

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FCW0001