"Hohes Haus" mit Nationalratspräsidentin Barbara Prammer

Am 26. Februar um 12.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 26. Februar 2012, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Schlagabtausch

In einer Sondersitzung des Nationalrats wurde am Donnerstag das Sparpaket erstmals im Parlament behandelt. Alle drei Oppositionsparteien forderten gemeinsam diese Sondersitzung, kritisieren sie doch einhellig und vehement das 26-Milliarden-Euro-Paket der Regierungsparteien. Den verbalen Schlagabtausch zwischen Regierung und Opposition verfolgten auch Besucher/innen des Parlaments von der Galerie aus. Bettina Tasser hat einige von ihnen gefragt, was sie als Bürger zum Sparpaket und der politischen Debatte darüber sagen.

Einsparpläne

Im umstrittenen Sparpaket der Regierung ist auch der Vorschlag enthalten, Nationalrat und Bundesrat zu verkleinern. Im Nationalrat könnten statt derzeit 183 nur mehr 165 Abgeordnete vertreten sein, wie schon in den Jahren vor 1971. Gegner einer Reduktion argumentieren, die Bevölkerung sei in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen, die Aufgaben der Abgeordneten seien vielfältiger geworden und bei weniger Abgeordneten gebe es auch weniger Bezug zu den Wahlkreisen. Claus Bruckmann hat sich angesehen, wie der Nationalrat aussähe, wenn es nach der letzten Wahl 2008 nur 165 Mandate zu besetzen gegeben hätte und welche Abgeordneten nicht mehr im Hohen Haus am Ring vertreten wären.

Entschädigungsarbeit

Seit 16 Jahren gibt es den Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus, seit elf Jahren auch den Entschädigungsfonds. Der größte Teil der Arbeit dieser beiden Institutionen ist nun abgeschlossen, dennoch bleibt noch viel zu tun. Die Leiterin von National-und Entschädigungsfonds, Hannah Lessing, spricht über ihre Arbeit und zieht Bilanz.

Im Studio wird Nationalratspräsidentin Barbara Prammer Rede und Antwort stehen, die auch am Samstag, dem 25. Februar, bei Monika Feldner-Zimmermann "Im Journal zu Gast" im "Mittagsjournal" um 12.00 Uhr in Österreich 1 ist.

Späte Rückkehr

"Ich stehe hier arm von Taten, in großer Ehrfurcht! Denn ich gehöre einer Generation von in Österreich geborenen Juden an, der es verweigert wurde jegliche Verdienste für dieses Land zu leisten." Mit diesen Worten hat sich der ehemalige Chefredakteur der israelischen Zeitung "Jerusalem Post", Ari Rath, im Parlament bei Nationalratspräsidentin Barbara Prammer für das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich bedankt. Aus Österreich vertrieben, hat Rath trotzdem immer die österreichische Politik beobachtet und war außenpolitischer Berater von Bruno Kreisky. Ari Rath wuchs in Wien auf und musste nach dem Anschluss aus Österreich Richtung Palästina fliehen. Sein Leben lang setzte sich der geborene Wiener Jude Ari Rath für eine friedliche Koexistenz der Israelis und Palästinenser ein. In Wien schreibt er jetzt an seinen Memoiren. Patricia Pawlicki berichtet.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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