Lueger: Einheitliche Jugendschutzbestimmungen Teil des Regierungsübereinkommens

Familien- und Jugendminister muss Anstrengungen intensivieren

Wien (OTS/SK) - "Die Einführung österreichweit einheitlicher Jugendschutzbestimmungen ist Teil des Regierungsübereinkommens. Ich gehe davon aus, dass sich Familien- und Jugendminister Mitterlehner für die Umsetzung des Regierungsübereinkommens einsetzt." So kommentierte die SPÖ-Jugendsprecherin Angela Lueger die heutige Ankündigung von Familienminister Mitterlehner, ein bundeseinheitliches Jugendschutzgesetz ad acta zu legen. "Einheitliche Bestimmungen im Jugendschutz sind ein überfälliger Schritt, denn es ist nicht erklärbar, dass gleichaltrige Jugendliche in Österreich völlig unterschiedlich behandelt werden, je nachdem in welchem Bundesland sie sich gerade aufhalten", so Lueger. ****

So dürfe etwa ein 16-jähriger Tiroler länger ausgehen als ein 16-jähriger Steirer, wenn aber ein jugendlicher Tiroler in der Steiermark ausgeht, muss er früher heim, weil da das steirische Jugendschutzgesetz gilt, führte Lueger weiter aus. "Hier müssen die Regelungen einheitlich den Lebenswelten junger Menschen angepasst werden", betonte die SPÖ-Jugendsprecherin. "Ich fordere auch die beiden Bundesländer Vorarlberg und Kärnten auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und nicht länger eine einheitliche Regelung zu blockieren", so Lueger abschließend. (Schluss) ah/sas/mp

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