Karlheinz Töchterle: Nachwuchsförderung sichert Österreichs Forschungszukunft

Wissenschaftsminister verleiht ÖAW-Stipendien an 72 Nachwuchswissenschaftler/innen

Wien (OTS) - Die Stipendienprogramme der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sind eine der zentralen Nachwuchsförderungsmaßnahmen des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMWF). Nach der Evaluierung durch ein international besetztes Gremium verlieh Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle heute im Festsaal der ÖAW die Stipendien an 72 Nachwuchswissenschaftler/innen. "Mit dieser Förderung schaffen wir die Basis für eine neue Generation an exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Dies trägt nicht nur zur Stärkung von Innovation in unserem Land bei, sondern ist auch Ausdruck des hohen Stellenwerts von Wissenschaft und Forschung für unsere Gesellschaft", so Töchterle. Allein im Jahr 2011 investierte das BMWF 6,8 Millionen Euro in die Stipendienprogramme des ÖAW.

"Dieses nachhaltige Investment in Österreichs Forschungszukunft ist ein wichtiger Baustein in einer Reihe von Maßnahmen zur Förderung der Wissenschaft als zentrale Ressource unseres Landes", erklärt Töchterle. Besonders die ÖAW-Stipendien sind dabei ein wesentlicher Garant für wissenschaftliche Exzellenz. So erhielten mittlerweile drei ehemalige ÖAW-Stipendiat/innen die renommierten Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC), neun Wissenschaftler/innen wurden mit dem START-Preis des Wissenschaftsfonds (FWF) und ein Stipendiat mit dem Wittgensteinpreis, dem wichtigsten Exzellenzpreis Österreichs, ausgezeichnet. Insgesamt fördert die ÖAW qualifizierte Nachwuchsforscher/innen mit acht Stipendienprogrammen, die zu einem großen Teil mit Mitteln des BMWF finanziert werden.

Als wichtiges politisches Signal bezeichnet der Wissenschaftsminister erneut, dass Bildung und Forschung aus dem Konsolidierungspaket ausgenommen wurden. "Das ist das klare Bekenntnis, dass Österreich auf die nachhaltige Bedeutung des Entwicklungspotenzials dieser Bereiche setzt", so Töchterle.

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