VP-Leeb: Ja zu notwendigen Instandhaltungsarbeiten im Amalienbad, aber Nein zur Umsetzung von Großprojekten durch SPÖ Wien

Wien (OTS) - Die Stadt Wien, zeigt sich die ÖVP Wien Gemeinderätin Isabella Leeb überzeugt, kann scheinbar keine Großprojekte zu Ende bringen, ohne dass es für den Steuerzahler Millionen an Mehrkosten, Kostenüberschreitungen bis zu 300 % und Unannehmlichkeiten sonder Zahl bedeutet. Als Beispiele dafür nennt Leeb, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die Sanierung der Zentralfeuerwache (300 % Kostensteigerung), den Hauptbahnhof Wien (Verdoppelung des Kostenbeitrages), die Neugestaltung des Riesenradplatzes (60 statt 21 Millionen prognostizierter Kosten), die Hauptfeuerwache Döbling, die Errichtung der Halle F der Stadthalle, die Sanierung des Ronacher. "Die Liste der in den Sand gesetzten Großprojekte ist schier unendlich und erst in jüngster Zeit zeigen die Vorkommnisse rund um die Sanierung des Stadthallenbades, dass man nicht einfach wie bisher weiterwursteln kann. Am Ende des Tages kommt in Wien immer der Steuerzahler zum Handkuss und muss für die Versäumnisse der Stadtverantwortlichen immer tiefer in die Tasche greifen. Geht es sich mit den prognostizierten Kosten nicht mehr aus, beschließt man im Gemeinderat halt die erforderlichen Mehrausgaben und dem Bürger und den Wirtschaftstreibenden werden Gebühren und Abgaben erhöht", so Leeb im heutigen Wiener Gemeinderat.

Das Hauptaugenmerk müsse in Zukunft verstärkt auf eine ordentliche Projektplanung und -durchführung gelegt werden. Dort dürfe nicht gespart werden, dort lägen aktuell die größten Defizite. Es gehe nicht darum, alle Beteiligten unter dem Vorwand, sparsam umzugehen, in finanzielle oder terminliche Geiselhaft zu nehmen, doch am Ende des Tages, wie aktuell am Stadthallenbad ersichtlich, wird es dann so richtig teuer und spielt Geld plötzlich keine Rolle mehr, zeigt sich Leeb erbost über die Gewohnheiten der SPÖ bei der Umsetzung von Großprojekten.

Die Ablehnung des heutigen Aktes begründete Leeb damit, dass die der ÖVP vorgelegten Unterlagen nur äußerst dürftig sein und erneut befürchten ließen, dass auch bei der Sanierung des Amalienbades nicht mit der gebotenen Sorgfalt an die Projektierung herangegangen wurde.

"Die Verantwortlichen der Stadt sind aufgefordert, einen radikalen Systemwechsel weg von der Geiz-ist-Geil-Mentalität hin zu einem sorgfältigen Umgang mit dem Geld der Steuerzahler einzuleiten. Mit den derzeitigen Gewohnheiten der Stadt Wien bei der Umsetzung von Großprojekten hat sich der Bürger nämlich keinen Cent gespart. Ganz im Gegenteil, wir dürfen kräftig für den sorglosen Umgang der Verantwortlichen mit Großprojekten einzahlen!" so Leeb.

Abschließend betonte Leeb, dass das Amalienbad ein wichtiges Freizeitzentrum in Favoriten sei, das sowohl Erholungssuchenden als auch Vereins- und Hobbysportlern ein breites Angebot biete. "Gerade deshalb ist es unsere Aufgabe, nicht husch pfusch über die Instandsetzungsarbeiten zu beschließen. Sonst stehen wir in allernächster Zeit vor dem gleichen Desaster wie derzeit beim Stadthallenbad."

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