ORF III mit Wettläufen zum Mond, Peter Lodynskis Erfolgsgeheimnis und Juan Diego Flórez in "La Cenerentola"

Am 25. und 26. Februar im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information bewundert am Samstag, dem 25. Februar 2012, in einer "Land der Berge"-Dokumentation den zum Teil noch unerforschten Regenwald rund um den Mount Kinabalu und startet anlässlich des 100. Geburtstages des Raketenpioniers Wernher von Braun die vierteilige Dokumentationsreihe "Wettlauf zum Mond" über den Kampf um das Weltall. In einem Peter-Lodynski-Schwerpunkt zeigt ORF III Kultur und Information den kreativen Künstler im Gespräch mit Gerhard Tötschinger, Elfriede Ott und Günter Tolar sowie dessen erfolgreiche TV-Satire "Flohmarkt Company".
Am Sonntag, dem 26. Februar 2012, stellt ORF III Kultur und Information die außergewöhnliche Karriere des peruanisch-österreichischen Belcanto-Tenors Juan Diego Flórez in den Mittelpunkt und zeigt den Weltstar in der Rolle des Don Ramiro in Gioachino Rossinis Aschenputtel-Version "La Cenerentola".

Samstag, 25. Februar

"Unser Österreich - Land der Berge: Der Mount Kinabalu oder G'schichten aus dem Wienerwald" (19.25 Uhr)

Wer 30 Zentimeter hohe fleischfressende Pflanzen, 1.500 verschiedene Orchideenarten und Rafflesia, die größte Blume der Welt, bestaunen möchte, muss sich in die Region rund um den Mount Kinabalu begeben. Hätte man die ehrgeizigen Plänen des österreichischen Generalkonsuls von Hongkong, Baron Gustav von Overbeck, umgesetzt, wäre der über 4.000 Meter hohe Granitriese im malaysischen Teil Borneos zum höchsten Berg des Wienerwaldes geworden. Der aus Norddeutschland stammende Baron hatte vor 130 Jahren die Handels- und Verwaltungsrechte des Gebietes erworben und träumte von der ersten fernöstliche Kolonie Österreich-Ungarns. Den Regenwald rund um den Berg nannte er in seiner Euphorie "New Vienna Woods". In Österreich zeigte man am "Neuen Wienerwald" allerdings wenig Interesse. ORF III Kultur und Information begleitet den Biologen und Expeditionsbergsteiger Sepp Friedhuber in einer außergewöhnlichen "Land der Berge"-Dokumentation bei seiner Tour auf den Mount Kinabalu, findet sich dabei in einem der artenreichsten Bergwälder dieser Welt wieder und zeigt die Rafflesia mit ihrem ein Meter breiten Durchmesser beim Aufblühen.

"zeit.geschichte: Wettlauf zum Mond: Aufbruch ins All" (20.15 Uhr)

Mit dem Bau des Aggregats 4, das nach seinen ersten Einsätzen auf London als Vergeltungswaffe 2 bezeichnet wurde, gelang Wernher von Braun die Entwicklung der ersten einsatzfähigen Boden-Boden-Rakete mit Flüssigkeitstriebwerk. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der deutsche Raketeningenieur im Rahmen der geheimen Militäroperation "Overcast" in die USA gebracht, wo er als Leiter des amerikanischen Raketenprogramms Karriere machte. Er wurde nie wegen Kriegsverbrechen vor ein Militärgericht gestellt. Anlässlich des 100. Geburtstages des umstrittenen Visionärs der Raumfahrt am 23. März dieses Jahres beleuchtet ORF III Kultur und Information in der vierteiligen Dokumentationsreihe "Wettlauf zum Mond" den Kampf zwischen den USA und der UdSSR um die Beherrschung des Alls. Im Mittelpunkt stehen Wernher von Braun sowie Sergej Koroljov, der Leiter des sowjetischen Projekts. Im ersten Teil werden die Jahre 1944 bis 1949 in den Fokus genommen und die ersten russischen Versuche mit der von den Deutschen bei Kriegsende erbeuteten Technologie gezeigt.

"zeit.geschichte: Wettlauf zum Mond: Der Sputnik-Schock" (21.05 Uhr)

Der zweite Teil des spannenden Dokumentationsdramas über den Kampf um das Weltall beleuchtet die Jahre 1953 bis 1958. "Der Sputnik-Schock" schildert Wernher von Brauns nationalsozialistische Vergangenheit als dessen Handikap sowie Russlands unerwartete Führung in der Raketentechnik. Mit dem Start des ersten künstlichen Erdsatelliten im Jahr 1957 machte die Sowjetunion deutlich, den USA im Hinblick auf die weitere Entwicklung ihrer Raumfahrt keineswegs unterlegen zu sein.

"Kult.reloaded: Peter-Lodynski-Schwerpunkt" (22.00 Uhr)

Im Spätabend widmet sich ORF III Kultur und Information einem markanten Schauspieler, Kabarettisten, Regisseur, Schriftsteller und Zauberkünstler, der mit seiner eigenwilligen Perfektion und legendären Unterhaltungskunst als unverwechselbar gilt. Peter Lodynski ist Autor und Regisseur von mehr als 250 Fernsehproduktionen und erhielt neben zahlreichen andern Auszeichnungen die Goldene Rose von Montreux für seine mit Felix Dvorak konzipierte Fernsehsatire "Flohmarkt Company".
ORF III Kultur und Information zeigt den 75-Jährigen in einem von Gerhard Tötschinger geführten Gespräch mit Elfriede Ott und Günter Tolar. In "Aus dem Archiv - Peter Lodynski im RadioKulturhaus" (22.00 Uhr) stehen gemeinsame Bühnenerfolge, warum sich die Wege der Künstler zwischendurch trennten sowie Lodynskis unglaubliche Kompromisslosigkeit bei der Suche nach dem richtigen Wort im Mittelpunkt. Im Anschluss zeigt ORF III Kultur und Information mit "Aus dem Archiv - Peter Lodynski: Postfach 7000" (23.35 Uhr) ein besonderes Highlight der österreichischen Fernsehgeschichte. Moderator Kurt Bergmann begrüßt Peter Lodynski in der legendären Kundendienstsendung und spricht mit ihm über seine großen Erfolge. Mit "Aus dem Archiv - Peter Lodynski: Flohmarkt Company" (23.55 Uhr) zeigt ORF III Kultur und Information Lodynskis größten und international hochdekorierten Erfolg.

Sonntag, 26. Februar

"Erlebnis.Bühne-Künstlerporträt: Juan Diego Flórez - Ein Star aus Lima" (19.20 Uhr)

Als Juan Diego Flórez im Jahr 1996 beim Rossini-Opera-Festival im italienischen Pesaro für einen erkrankten Kollegen in "Matilde di Shabran" einspringen sollte, wusste kaum jemand, welcher Stern damit am Opernhimmel aufgehen würde. Mit seiner ausdrucksstarken und beweglichen Stimme eroberte der junge Peruaner nicht nur die Herzen des Publikums, auch die Fachpresse überschlug sich in Lobreden. Mittlerweile brilliert der Startenor nicht nur an den wichtigsten Opernhäusern der Welt, sondern gibt auch regelmäßig Konzerte. ORF III Kultur und Information zeigt den Weltstar, der am 13. Jänner dieses Jahres seinen 39. Geburtstag feierte, in dem besonderen "Erlebnis.Bühne"-Künstlerporträt "Juan Diego Flórez - Ein Star aus Lima". Matthew Tuckers Dokumentation über einen großartigen Belcanto-Tenor, dem es gelungen ist, einen Sängertypus, der auszusterben drohte, wieder ins Leben zurückzurufen.

Erlebnis.Bühne mit Barbara Rett: "La Cenerentola" (20.15 Uhr)

Im Anschluss zeigt ORF III Kultur und Information den peruanisch-österreichischen Opernsänger an der Seite von Joyce DiDonato in Gioacchino Rossinis Aschenputtel-Version in einer Inszenierung aus dem Liceu in Barcelona. "La Cenerentola" wurde im Jahr 1817 in Rom uraufgeführt und ist eine der beliebtesten Opern des italienischen Komponisten. Musikalisch in Szene gesetzt wird die Geschichte des Prinzen Ramiro, der in der Rolle seines Dieners eine Frau finden möchte, von Symphonie-Orchester und Chor des Gran Teatre del Liceu unter der Leitung von José Luis Basso. Erst nachdem sich die hübsche Angelina in den vermeintlichen Diener verliebt, gibt sich dieser als Prinz zu erkennen. Ein Märchen wird wahr, bei dem die bösen Stiefschwestern das Nachsehen haben. ORF-III-Moderatorin Barbara Rett verspricht nicht nur Virtuosität, Witz und Rasanz, sondern liefert im Vorfeld spannende Hintergrundinformationen sowie den zeit- und kulturhistorischen Kontext des Bühnenwerks.

Erlebnis.Bühne mit Barbara Rett: "La scala di seta" (23.05 Uhr)

Im Spätabend zeigt ORF III Kultur und Information mit der turbulenten Komödie "La scala di seta" ein Jugendwerk Gioacchino Rossinis, dessen Uraufführung im Jahr 1812 in Venedig stattfand. Bis zum glücklichen Ende erleben u. a. Olga Peretyatko als Giulia, Daniele Zanfardino als Dormont und José Manuel Zapata als Dorvil eine Fahrt durch emotionale Höhen und Tiefen. Eine Oper gefüllt mit allen Extravaganzen, großer Lust und Missverständnissen.

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