Grüne Döbling: Weiter Parkplatznot im 19.Bezirk

Schwarz-Blaue Eintracht verhindert Entlastung der Parkplatzsituation in Oberdöbling und Heiligenstadt

Wien (OTS) - In der gestrigen Bezirksvertretungssitzung im 19. Bezirk wurde ein von den Grünen und der SPÖ eingebrachter Antrag auf Einführung des Parkpickerls in Inner-Döbling mit schwarz-blauer Mehrheit abgelehnt. Somit wird die Situation für Parkplatzsuchende an der Grenze zum 9. Bezirk und rund um den Bahnhof Heiligenstadt weiterhin schlecht bleiben. Und mit Einführung des Parkpickerls in den restlichen Westgürtelbezirken im kommenden Herbst werden die BewohnerInnen Döblings noch viel länger einen Parkplatz suchen müssen. Dann wird für viele niederösterreichische PendlerInnen nur mehr Döbling als Gratis-Park & Ride-Parkplatz zur Verfügung stehen.

"Schon jetzt muss man bis zu einer halben Stunde auf einen Parkplatz in der Nähe der Spittelau warten", so ein enttäuschter Anrainer aus dem Dittes-Hof, Heiligenstädterstraße 11-25. Heinz Hieber, Klubobmann der Grünen im Döblinger Bezirksparlament, ergänzt:
"ÖVP-Bezirksvorsteher Tiller preist zynisch seine Parkgaragen an. Zynisch, weil den täglich ca. 200.000 Pendlerinnen und Pendlern wienweit gerade einmal 8.273 Park & Ride Parkplätze zur Verfügung stehen. Und zynisch, weil ein Garagenplatz die AnrainerInnen mit Preisen von 80 Euro bis 140 Euro pro Monat wesentlich teurer kommt als das Parkpickerl mit 10 Euro pro Monat. Man fragt sich, wer vom schwarzen Freundeskreis durch den Bau dieser Parkgaragen profitiert."

Doch ÖVP und FPÖ setzten sich, behindert durch ideologische Scheuklappen, über die Bedürfnisse der AnrainerInnen und Anrainer hinweg. Die aktuelle Studie der Stadt Wien hat bewiesen, dass die Parkraumbewirtschaftung zu 35 Prozent mehr freien Stellplätzen führen kann. Doch Sachargumente zählen bei Schwarz-Blau nicht. Auch war es BV Tiller immer schon bekannt, dass es in keinem Bezirk Wiens ohne Zustimmung des Bezirksparlaments ein Parkpickerl geben wird. Das hat Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin Maria Vassilakou von Anfang an klar gesagt, nicht umsonst ist sie ja auch Stadträtin für BürgerInnenbeteiligung. "Sämtliche mediale Nebelgranaten von ÖVP-Bezirksvorsteher Tiller sind bewusste WählerInnentäuschung. Wir werden uns jedenfalls weiterhin für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in Döbling einsetzen", so Heinz Hieber abschließend.

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