Döbling - BV-Stv. Mandl: Schwarz-blaue Politwillkür bei Parkpickerl

Wien (OTS/SPW-K) - Allen Warnungen zum Trotz haben gestern die Döblinger ÖVP und FPÖ einen rot-grünen Antrag für eine Einführung des Parkpickerls in den hoffnungslos überparkten Gebieten Oberdöbling und Heiligenstadt abgelehnt. "Dank der unbegründeten Ablehnung durch ÖVP-Bezirksvorsteher Adolf Tiller können sich die Döblingerinnen und Döblinger bereits darauf einstellen, dass sie künftig gar keinen Parkplatz mehr finden werden. Dafür kann der niederösterreichische ÖVP-Landeshauptmann dem Herrn Tiller einen Geschenkkorb schicken. Wenn sich unsere Nachbarbezirke nun auf eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung verständigen sollten, wird der 19. Bezirk der größte Gratis-Pendlerparkplatz in Wien", ärgert sich Bezirksvorsteher-Stellvertreter Anton Mandl.

Einmal mehr hat Tiller bewiesen, dass er sich mit Verkehrspolitik inhaltlich nicht auseinandersetzen will. "Die Frechheit schlechthin ist aber seine heutige Behauptung, die SPÖ habe ein flächendeckendes Parkpickerl beantragt. Scheinbar hat der ÖVP-Bezirksvorsteher den Antragstext nicht gelesen. Sonst hätte er die Örtlichkeiten Oberdöbling und Heiligenstadt darin gefunden", so Mandl. Dies sei ein weiterer Beweis, dass die gestrige schwarz-blaue Ablehnung reine Politwillkür war.

Für den SP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter zeigt Tiller damit -übrigens gemeinsam mit dem Hietzinger Bezirksvorsteher Heinz Gerstbach - dass den beiden Polit-Dinosauriern der niederösterreichische Wahlkampf im kommenden Jahr scheinbar wichtiger ist, als die Sorgen der Wiener Bevölkerung: "Ihr Geld kassieren die beiden Bezirksvorsteher aber nicht dafür, dass sie sich als Wahlhelfer des niederösterreichischen Landeshauptmanns betätigen", so Mandl abschließend.

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