Vilimsky: Dittlbacher hat sich für redaktionelle Führungsrolle am Küniglberg disqualifiziert!

Auch ohne Pelinka - SPÖ und Arbeiterkammer geben am Küniglberg den Ton an

Wien (OTS) - Die "Zeit im Bild" bringt am 16. 2. eine gute Story über Parteienfinanzierung und mögliche Involvierungen durch die Arbeiterkammer. Dann ruft AK-Chef Werner Muhm seinen Spezi ORF-TV-Chef Fritz Dittlbacher an und interveniert dagegen. Dittbacher folgt brav den Wünschen seines Freundes Muhm und erteilt ZiB-Chefin Lisa Totzauer via E-Mail mehr oder minder die Weisung, dass diese Art der Darstellung über die AK unzulässig sei. Am Tag darauf folgt dann ein Bericht in der ZiB, in dem die AK weißgewaschen wird. Fritz Dittlbacher zeichnet damit für einen Skandal verantwortlich, der ihn für jede redaktionelle Führungsrolle am Küniglberg disqualifiziert. Dies stellte heute FPÖ-Mediensprecher und Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky fest.

Besonders pikant ist der Umstand, dass sich Totzauer in einem Antwort-Schreiben auf die Dittlbacher-Intervention sogar darauf berufen kann, dass sowohl Parteienfinanzierungsexperte Sickinger wie auch Ex-Rechnungshofpräsident Fiedler den Bericht der ZiB-Redaktion inhaltlich bestätigen können. Am Tag darauf habe dann aber ein Bericht gesendet werden müssen, indem die Arbeiterkammer als vorbildhaft dargestellt wurde und festgestellt, dass diese nicht Parteien finanziere, was anzuzweifeln sei, weil die Finanzierung über die Fraktionen vermutet werde. So ungefähr muss es auch in der Prawda zugegangen sein. Die rote Interventionskette funktioniert auch ohne Pelinka im Wrabetz-Vorzimmer bestens, kritisierte Vilimsky.

Medienpolitisch mehr als bedenklich ist auch die Dominanz der Arbeiterkammer im ORF. Diese stelle mit Brigitte Kulovits-Rupp im Stiftungsrat genauso den Vorsitz wie mit Hans Preinfalk im Publikumsrat. Dazu komme AK-Direktor Werner Muhm als Stiftungsrat, der bei Freund Dittlbacher nur anrufen müsse, um einen ZiB-Bericht über mögliche Parteienfinanzierung durch die AK auf Zuruf abzuwürgen. "Wo bleibt der Aufschrei der Redakteure, die gegen die Bestellung von Pelinka publikumswirksam gekämpft haben? Wo bleibt der Aufschrei des Redakteurssprechers Wendl gegen die Intervention seines Freundes Werner Muhm bei Freund Fritz Dittlbacher. Die ganze Causa stinkt zum Himmel und zeigt, dass der ORF ganz ohne Pelinka im parteipolitischen Würgegriff ist. Ich erwarte mir umgehend Konsequenzen", so Vilimsky.

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