Heinisch-Hosek: Noch immer stellt sich die Frage, wie Frauen und Männer Zeit und Arbeit gleichwertig einteilen können

Frauenministerin bei der Eröffnung der Tagung "Zeit:Druck" im Kosmos Theater

Wien (OTS) - "Wir Frauen sind fremdbestimmt, was die Zeit betrifft und dieses "Zeit-Prekariat" nimmt ständig zu. Aus diesem Grund müssen wir diese Problematik immer wieder thematisieren", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gestern Abend, Donnerstag, bei ihrer Begrüßungsrede zur Tagung "Zeit:Druck" im Wiener Kosmos Theater. Die dreitägige Veranstaltungsreihe wird von der Plattform 20000frauen organisiert und startete mit einem Vortrag der Politologin und Ökonomin MMag.a Dr.in Gabriele Michalitsch zum Thema "Das neoliberale Zeitregime".

Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang sei auch, wie mit Teilzeit-Arbeit umgegangen werde, denn "Teilzeit ist eine private Lösung für ein gesellschaftliches Problem", so die Ministerin. Daher müsse die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben besser gelebt werden können. "Noch immer stellt sich allzu oft die gesellschaftspolitische Frage, wie Frauen und Männer Zeit und Arbeit gut und vor allem gleichwertig einteilen können", sagte Heinisch-Hosek. Auch in Zukunft werde die Problematik der ungleichen Zeitpolitik eine wichtige Rolle ihrer Arbeit einnehmen.

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres veranstaltete das Bundesministerium für Frauen gemeinsam mit der Plattform "20000 Frauen" die Frauenenquete "Arbeit.Neu.Denken". "Jede Frau, die etwas bewegen will, zieht das durch. Ich versuche auch etwas zu bewegen, indem ich im Rahmen meiner Möglichkeiten meine Forderungen thematisiere und möglichst viele Vorhaben umsetze. So möchte ich zum Beispiel die hervorragenden Ergebnisse und Denkanstöße der Enquete weiterdiskutieren", sagte Heinisch-Hosek. Am Frauentag werde es beim Open House im Büro der Frauenministerin um den Themenblock Arbeitszeit und Arbeitsglück gehen. Des Weiteren sei im Frühsommer geplant, "Arbeit.Neu.Denken" auch in die Bundesländer zu bringen. "Im Herbst wollen wir dann in einer neuen Enquete eine neue Themensetzung anregen. Ich freue mich bereits jetzt darauf", so die Ministerin abschließend.

Fotos von dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei abrufbar.

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