Hackl: Kein Schiefergas-Abbau so lange Beeinträchtigungen für Gesundheit und Umwelt nicht ausgeschlossen sind

"Gesundheit und Zukunft unserer Kinder steht an erster Stelle"

St. Pölten (OTS/NÖI) - Einen Durchbruch in Sachen Schiefergas-Problematik im Weinviertel gab es in der vergangenen Sitzung des NÖ Landtags. Der Weinviertler VP-Abgeordnete Kurt Hackl brachte einen Antrag zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und des Trinkwassers ein. "Der NÖ Landtag spricht sich gegen den Schiefergas-Abbau aus, so lange Beeinträchtigungen für die Gesundheit der Menschen und Umwelt in unserer Region nicht ausgeschlossen sind. Außerdem verlangen wir auch weiterhin eine verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung in diesem Zusammenhang, damit alle möglichen Gefahren für die Weinviertlerinnen und Weinviertler auf den Tisch kommen", erklärt VP-LAbg. Mag. Kurt Hackl.

"Ich hoffe, dass nach der gestrigen Sitzung nun auch das parteipolitische Hick-Hack ein Ende hat und der Schutz der Natur und der Bevölkerung im Mittelpunkt steht. Selbst die Grünen NÖ haben in allerletzter Sekunde auf unseren Antrag eingeschwenkt, ob Kollegin Krismer-Huber ihn noch Minuten zuvor aufs Heftigste kritisiert hat. Schade nur, dass die Grüne NÖ unsere Forderung nach einer verpflichtenden UVP abgelehnt haben", so der Weinviertler VP-Mandatar.

"Ich sage es ganz offen, das Thema Schiefergasabbau durch Fracking im Weinviertel ist ein Thema, dass mich persönlich sehr bewegt. Ich bin Weinviertler mit Leib und Seele und deshalb kann es meines Erachtens nur eine Antwort zu dem umweltfeindlichen Fracking von Schiefergas im Weinviertel geben: Ein klares Nein! Es gibt zu viele offene Fragen und zu wenig Antworten. Zu viele Gefahren die nicht kalkulierbar sind. Mir ist wichtig, dass bei der Entwicklung meiner Heimat, bei der Entwicklung des Weinviertels in Generationen gedacht wird und nicht nur für ein paar Jahrzehnte. Nicht nur wegen der Menschen die jetzt dort leben, sondern vor allem sind wir das unseren Kindern schuldig. Mit unserem Antrag erreichen wir diese Ziele", stellte Hackl fest.

"Bei allen ökonomischen Interessen, die Gesundheit der Weinviertlerinnen und Weinviertler, die Intaktheit der Natur und die hervorragende Qualität des Trinkwassers in unserer Region, dürfen in keiner Weise durch die Gewinnung von Schiefergas in Mitleidenschaft gezogen werden - das sind wir unseren Kindern schuldig", so der Landtagsabgeordnete.

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