Heinisch-Hosek und Brauner starten Frühjahrskampagne: "Achtung Teilzeit: Halber Lohn. Weniger Pension"

Teilzeitarbeit ist weiblich und führt zu Abhängigkeit und Pensionseinbußen.

Wien (OTS/SK) - "Nicht alle, die Teilzeit arbeiten, wollen das
auch. Von einem Viertel der teilzeitbeschäftigten Frauen wissen wir, dass sie gerne auf Vollzeit umsteigen würden", betonten Frauenministerin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek und die Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen Renate Brauner, am Donnerstag anlässlich der Präsentation der Kampagne "Achtung, Teilzeit: Halber Lohn. Weniger Pension." Die SPÖ Frauen möchten mit der Frühjahrskampagne auf die Konsequenzen von Teilzeitbeschäftigung aufmerksam machen. Die Teilzeitquote bei Frauen nimmt stark zu, deswegen möchte Heinisch-Hosek "informieren, beraten, helfen und Alternativen aufzeigen". ****

Beinahe jede zweite Frau in Österreich arbeitet Teilzeit. "Teilzeit hat unerwünschte Nebenwirkungen", so Heinisch-Hosek. Der Stundenlohn ist geringer als bei einer Vollzeitbeschäftigung und Mehrarbeit wird von den Unternehmen oft nicht abgegolten. Zudem wirkt sich Teilzeitarbeit negativ auf die Pension aus. "Nicht alle, die Teilzeit arbeiten, wollen das auch", stellt die Frauenministerin fest. Die SPÖ Frauen setzen sich dafür ein, dass in Zukunft der Umstieg von Teilzeit auf Vollzeit einfacher wird.

Die Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen Renate Brauner hält fest: "Die Stadt Wien fördert seit Jahren die Erwerbstätigkeit von Frauen durch verschiedene Maßnahmen." Kinderbetreuung ist ein zentrales Anliegen der Stadt Wien. "Wir werden heuer 1.500 neue Kinderbetreuungsplätze schaffen und den Gratiskindergarten wird es weiter geben", so Brauner. Die Stadt Wien wird 2012 trotz Konsolidierungspaket den Gratiskindergarten behalten und weiter in den Kinderbetreuungsbereich investieren. "Bei Bildung darf nicht gespart werden", berichtet Brauner. Für Bedienstete der Stadt Wien soll es einen Papa-Monat geben, um den Männeranteil in Elternkarenz anzuheben und "Halbe/Halbe" zu fördern. Seit heuer gibt es eine neue Unterstützung beim Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff)-ArbeitnehmerInnen mit niedrigem Einkommen und Menschen mit maximal Pflichtschulabschluss werden mit dieser Förderung ganz besonders bei berufsbezogener Weiterbildung unterstützt - dazu zählen häufig auch teilzeitbeschäftigte Frauen.(Schluss) ar/bj

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