Sobotka/Schuster: NÖMB startet Serviceoffensive für Mieter und Eigentümer

1 Mio. Euro in nur einem Fall für rund 50 Wohnungskäufer durchgesetzt

St. Pölten (OTS/nab) - "Der NÖ Mieter- und Wohnungseigentümerbund bringt Mieter und Eigentümer an einen Tisch und verhilft Betroffenen ihre Ansprüche durchzusetzen - allein in den ersten zwei Monaten 2012 in 850 Fällen. Was anderswo vor Gericht teuer erstritten wird, wird beim NÖMB rasch, unbürokratisch und gütlich ausgesprochen. Mit einer Service-Offensive startet der NÖMB ins erste Halbjahr. 5 Sprechtage in den Regionen bieten kostenlose Wohnrechtsberatung", informieren NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka und NÖMB-Obmann LAbg. Martin Schuster.

Sobotka nannte auch konkrete Beispiele: "Im Bezirk Korneuburg konnte in einem Fall der überteuerte Kaufpreis eines Bauträgers um 20.000 Euro pro Wohneinheit gesenkt werden. Insgesamt 1 Mio. Euro konnten sich die betroffenen Familien damit ersparen. Im Bezirk Wien Umgebung hatte das Eingreifen des NÖMB dazu geführt, dass der Vermieter die Schimmelproblematik für 42 Mieter endlich wirksam angegangen ist."

Es ist auch dem NÖMB zu verdanken, dass 2012 der FPÖ-Wohnbauskandal rund um die Wohnbaugesellschaft "Freies Wohnen" mit rund 100 betroffenen Familien ein gütliches Ende findet. Die Verantwortlichen von damals, darunter der ehemalige Aufsichtsrat Gottfried Waldhäusl, haben ein Budgetloch von 12,5 Mio. Euro hinterlassen, Gläubiger erhielten im Vorjahr nur 2,5 Prozent ihrer Ansprüche zurück. 2002 wurde "Freies Wohnen" die Gemeinnützigkeit aberkannt, 2004 Konkurs angemeldet. "In Hausversammlungen hatte der NÖMB die Betroffenen informiert und Rechtsbeistand geleistet sowie in Verhandlungen mit Banken und Käufern die Wohnhäuser gerettet, damit die Nutzungsverträge aufrecht bleiben konnten. Jetzt, 2012 werden die Wohnungen in allen 6 Objekten der ehemaligen FPÖ Wohnbaugesellschaft übereignet, das heißt den Mietern zum Kauf angeboten, ohne vertraglich festgelegte Vereinbarungen gegenüber den Mietern zu brechen. Dank dem NÖMB findet auch dieses traurige Kapitel der NÖ Wohnbaugeschichte ein gütliches Ende", erklärt Sobotka.

NÖMB-Obmann Schuster informiert über die Serviceoffensive: " Wir bieten im ersten Halbjahr kostenlose Wohnrechtsberatung, in Waidhofen/Ybbs am 27. Februar, in Korneuburg am 27. März, in Krems am 24. April, in Bruck/Leitha am 22. Mai und in St. Pölten am 26. Juni -Details unter www.noemb.at. Um Voranmeldung unter Tel.: 02742/9020 570 wird gebeten. Diese Erstberatungen sind kostenlos, wobei diese in 90% aller Fälle ausreichen, wenn alle notwendigen Unterlagen mitgenommen werden. Aber wer weiß, wie viel ein Anwalt kostet, der weiß, dass auch unser Mitgliedsbeitrag, der bei längerer Betreuung zu entrichten ist, in der Höhe von 25 bis 35 Euro sehr niedrig angesetzt ist".

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