ÖIAG-Chef Beyrer: "Jüngste Vorwürfe völlig haltlos und auf das Schärfste zurückzuweisen!"

"Habe mich immer absolut korrekt verhalten"

Wien (OTS) - Als jeglicher Grundlage entbehrend bezeichnet ÖIAG-Chef und Telekom-Aufsichtsratsvorsitzender Markus Beyrer die jüngsten medialen Vorwürfe, er wäre in seiner Zeit als IV-Generalsekretär "Informant" der Telekom gewesen.

Es sei nicht seine Art, alles zu kommentieren, aber angesichts der jüngsten, völlig haltlosen Vorwürfe seien deutliche Worte unausweichlich. Aus der Weiterleitung eines für den Vorstand der Telekom Austria relevanten Schreibens (offenbar ein Resolutions-artiges Schreiben mit mehreren Adressaten, das in keiner Weise vertraulich gewesen sein kann) durch einen Mitarbeiter Beyrers ("im Auftrag") an das IV-Mitgliedsunternehmen Telekom Austria einen kritisierbaren Sachverhalt konstruieren zu wollen, ist völlig realitätsfremd.

Das Gegenteil ist der Fall. Die Information eines Mitgliedsunternehmens der IV über ein, in diesem Fall an Präsident Veit Sorger adressiertes und für dieses Mitgliedsunternehmen relevantes Schreiben, gehört natürlich zu den Aufgaben einer Interessenvertretung. Genauso ist es Aufgabe der Arbeitgeber-Interessenvertretung IV, in einer Meinungsverschiedenheit zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite in einem Mitgliedsunternehmen, die Arbeitgeberinteressen zu vertreten, genauso wie die Gewerkschaft die Interessen der Arbeitnehmerseite vertritt. Das wäre als ob man verlangte, dass die Gewerkschaft einen ähnlichen Brief des Vorstandes eines Unternehmens, der für dessen Mitarbeiter relevant ist, dem jeweiligen Betriebsrat vorenthalten solle.

Zu den immer wiederkehrenden Vorwürfen über diverse Einladungen betont Beyrer nochmals, dass er in seiner Zeit als IV-Generalsekretär natürlich unterschiedlichste Einladungen von Mitgliedsunternehmen erhalten hat und einen sehr geringen Anteil davon (immer in Absprache mit dem IV-Präsidenten) auch angenommen hat. In einer Zeit, in der er das nicht nur durfte (Geschäftsführer eines privaten Vereins), sondern das auch von ihm erwartet wurde.

Neu an der aktuellen Berichterstattung ist aber, dass jetzt auch Einladungen in den Raum gestellt werden, die in vielen Fällen gar nicht angenommen wurden.

"Der aktuelle Versuch einen Zusammenhang zwischen meiner früheren Tätigkeit für einen privaten Verein und den damals damit verbundenen Pflichten und meiner jetzigen Funktion herzustellen, entbehrt jeglicher Grundlage. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Telekom Austria habe ich von der allerersten Aufsichtsratssitzung, die ich leiten durfte, die lückenlose Aufklärung der Causa vorangetrieben -und zwar ohne Rücksicht auf Personen, Positionen oder Zugehörigkeiten!"

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