Heinisch-Hosek und Brauner präsentieren Forderungen des ÖAAB Wien

Wahlfreiheit hat oberste Priorität

Wien (OTS) - "Wir freuen uns sehr, dass die Damen der SPÖ nach
drei Jahren unsere Forderungen übernehmen", so der Landesgeschäftsführer des Wiener ÖAAB, Michael Wiesinger. Bereits am 08.03.2009 hat der Wiener ÖAAB folgende Forderungen aufgestellt:

  • Recht auf Stundenaufstockung für Teilzeitkräfte: Betriebe sollen ihren Teilzeitkräften vor einer Neueinstellung einer zusätzlichen Kraft die zu vergebenden Arbeitsstunden anbieten.
  • Qualifizierungs- und Umschulungsmaßnahmen für Teilzeitkräfte, die in ihrem Beruf kaum Chancen auf einen Vollarbeitsplatz haben.

Allerdings stehe der ÖAAB Wien einigen der Forderungen von Heinisch-Hosek und Brauner auch sehr skeptisch gegenüber: "Oberste Priorität hat die Wahlfreiheit", betont Wiesinger. Er halte wenig davon, Kindererziehung und Pflege voll in die Öffentliche Hand zu geben: "Diese Warnungen, Teilzeitarbeit sei eine reine Armutsfalle, halte ich für schwer überzogen und populistisch. Nicht jede Partnerschaft scheitert (zum Glück) und nicht jede Familie will ihre Kinder mit 6 Monaten in die Kinderkrippe geben." Die Rahmenbedingungen müssten passen. Die Möglichkeit, das öffentliche Angebot zu nutzen, müsse es geben, keine Frage. "Schreckgespenster an die Wand zu malen und Lebensentwürfe vorzugeben, ist jedenfalls nicht unsere Vorstellung von Politik", so Wiesinger abschließend.

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