RfW-BO Amann: Sondersitzung zum Sparpaket ist erste "Nagelprobe" für die Glaubwürdigkeit von Wirtschaftsbund und SWV!

"Wer diesem "Schröpfpaket" für die Unternehmer heute das Wort redet, schießt sich als Vertreter der Wirtschaft, besonders der kleinen und mittleren Betriebe, vollkommen ins Out."

Wien (OTS) - Als erste "Nagelprobe" für die Glaubwürdigkeit von Wirtschaftsbund und Sozialdemokratischem Wirtschaftsverband bezeichnet RfW-Bundesobmann Fritz Amann die heutige Sondersitzung des Nationalrats zum Sparpaket. "Etliche WB- und SWV-Funktionäre sind auch Nationalräte: Wer einem solchem "Schröpfpaket" für die Unternehmer heute das Wort redet, schießt sich als Vertreter der Wirtschaft, besonders der kleinen und mittleren Betriebe, vollkommen ins Out", so RfW-Bundesobmann Fritz Amann.

Die Regierungsvorlage "strotze" nur so vor "Grauslichkeiten" speziell für kleinere Unternehmer bzw. Gewerbetreibende. Allein die angekündigten effektiven Lohnnebenkostensteigerungen würden bis 2016 Mehrkosten von rund 880 Millionen Euro verursachen. "Ausgerechnet beim Faktor Arbeit und angesichts einer drohenden Rezession noch ein "Steuerschauferl" draufzulegen, widerspricht jeder wirtschafts- und standortpolitischen Vernunft", so Amann. Die Anhebung des Beitragssatzes auf 18,5 Prozent für GSVG-Versicherte beschere den Selbstständigen Mehrkosten von rund 390 Millionen Euro. Mit der Nichtabsenkung der GSVG-Mindestbeitragsgrundlage mache Schwarz-Rot zudem 2006 zugesagte Entlastungen auf dem Rücken der Geringverdiener rückgängig. "Das ist Beweis, dass die Bundesregierung bei den sozial Schwächeren und den Geringverdienern Einsparungen vornimmt", so Amann.

Die "Auflösungsabgabe" schlage allerdings dem "Fass den Boden" aus. "Sie geht völlig an den realen Notwendigkeiten in Branchen wie dem Tourismus oder der Bauwirtschaft vorbei. Zudem suggeriert man damit, Unternehmer hätten nichts Besseres zu tun, als ständig Mitarbeiter zu entlassen. Das Gegenteil ist der Fall, ganz besonders bei den heimischen KMUs, die zudem den Löwenanteil der Arbeitsplätze schaffen und erhalten", so Amann.

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