AK: Hol dir dein Geld zurück! Steuer sparen mit den Tipps der AK

Alle Infos zur ArbeitnehmerInnenveranlagung gibt es unter www.holdirdeingeldzurueck.at

Wien (OTS) - Vermögen sind in Österreich viel zu niedrig, Arbeit dagegen immer noch viel zu hoch besteuert. Die AK Wien setzt sich daher für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für mehr Gerechtigkeit im Steuersystem ein. Mit der ArbeitnehmerInnenveranlagung kann man aber auch selbst aktiv werden. Es lohnt sich, im letzten Jahr konnten sich jene, die sie gemacht haben im Schnitt rund 350 Euro vom Finanzamt zurückholen. Schließlich geht es dabei um Geld, das den ArbeitnehmerInnen zusteht. Die Arbeiterkammer Wien liefert deshalb jede Menge Tipps wie die Arbeitnehmerveranlagung ganz einfach klappt. Auf www.holdirdeingeldzurueck.at gibt es Infos, Broschüren zum Download und einen Youtube-Film, das zeigt für wen es sich besonders lohnt. Wer zusätzlich die AK Broschüre "Steuer sparen 2012" bestellen will, kann das unter 01/310 00 10-358 tun. Damit ist es ganz leicht, sich Geld vom Finanzamt zurück zu holen.

Was sind Sonderausgaben, Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastungen?
Auch ArbeitnehmerInnen können viele Ausgaben von der Steuer absetzen.

+ Zu den Sonderausgaben zählen Kosten für die Sanierung von Wohnungen oder für die Anschaffung neuen Wohnraums, Zahlungen für freiwillige zusätzliche Kranken-, Unfall- oder Pensionsversicherungen. Auch ein Kirchenbeitrag, Spenden an mildtätige Organisationen oder den Gewerkschaftsbeitrag können bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung geltend gemacht werden.
+ Unter Werbungskosten versteht man Kosten, die durch die Berufsausübung entstehen. Das sind Kosten für Aus- und Weiterbildungen genauso wie für Umschulungen. Sprachkurse, Fachliteratur oder Arbeitsmittel wie zum Beispiel ein Computer -sofern sie nachweislich berufsbedingt notwendig sind und nicht vom Arbeitgeber bezahlt wurden. Auch die Pauschalen für PendlerInnen zählten zu den Werbungskosten.
+ Außergewöhnliche Belastungen haben zum Beispiel Eltern. Sie können bei der ArbetinehmerInnenveranlagung Kinderfreibeträge, Kinderbetreuungskosten oder auch Alimente für Kinder, die nicht im selben Haushalt leben, absetzen. Dazu zählen aber auch Kosten, die durch eine Krankheit, eine Kur, ein Pflegeheim oder aufgrund von einer Behinderung entstehen.

Für manche zahlt sich die ArbeitnehmerInnenveranlagung besonders aus Die Lohnsteuer wird so berechnet, als ob ArbeitnehmerInnen das ganze Jahr über gleich viel verdient haben. Viele haben aber während des Jahres zu arbeiten begonnen oder den Job gewechselt. Ihr Einkommen war deshalb unterschiedlich hoch, ihnen wurde zu viel Steuer abgezogen. Für BerufsanfängerInnen und Lehrlinge, WiedereinsteigerInnen oder BerufsumsteigerInnen zahlt es sich deshalb besonders aus die ArbeitnehmerInnenveranlagung zu machen.

Keine Steuer bezahlt? Die ArbeitnehmerInnenveranlagung lohnt sich trotzdem
Wer so wenig verdient hat, dass er gar keine Steuern zahlen muss, für den gibt es die so genannte Negativsteuer - das heißt: bis zu 110 Euro als Gutschrift vom Finanzamt. Hat man auch noch auf den Penderzuschlag Anspruch kann sich die Negativsteuer auf bis zu 251 Euro erhöhen.

Alle Infos auf www.holdirdeingeldzurueck.at

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