GPA-djp und vida zu Caritas-KV: Weiterer wichtiger Schritt zu mehr Einkommensgerechtigkeit

Abschluss angesichts schwieriger Rahmenbedingen akzeptabel

Wien (OTS/GPA-djp/vida/ÖGB) - "Der gestrige Kollektivvertragsabschluss für die etwa 12.000 Beschäftigten der Caritas ist durch die verbesserte Annrechung der Karenzzeiten für die Vorrückungen ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung mehr Einkommensgerechtigkeit zwischen Frauen und Männern. Die kollektivvertragliche Erhöhung von 3,4 Prozent ist angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen ein akzeptables Ergebnis und sichert die kontinuierliche Lohn- und Gehaltsentwicklung der Caritas Beschäftigten", so der Verhandlungsführer der ArbeitnehmerInnen, Stefan Kraker.++++

Rückwirkend mit 1. Februar 2012 steigen die Mindestgehälter, Zulagen und Zuschläge um 3,4 Prozent. Zusätzlich gibt es 15 Euro für die FachsozialbetreuerInnen in der Verwendungsgruppe Va.

Bis zu zwölf Monate pro Karenz werden auf Biennalsprünge bei Elternkarenzen und Hospizkarenzen nach dem 1. Februar 2012 angerechnet.

"Das Ergebnis wurde erst aufgrund der hohen Solidarität und Aktionsbereitschaft der Beschäftigten möglich, dafür gebührt allen Beteiligten großer Dank. Wir zählen auch zukünftig auf unsere engagierte Belegschaft", erklärt Kraker.

Am 13. Jänner fand vor der Caritas Zentrale in Wien eine öffentliche BetriebsrätInnenkonferenz und eine Mahnwache für faire Lohn- und Gehaltserhöhungen statt. Viele Caritas Beschäftigte beteiligten sich auch an den Protesten im Gesundheits- und Sozialbereich.

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