FPK-KO Kurt Scheuch: Pacher hat sich als Wirtschaftskammerpräsident disqualifiziert!

"Wirtschaftsstandort Kärnten muss vor diesem Präsidenten geschützt werden!"

Klagenfurt (OTS) - Einmal mehr habe sich WK-Präsident Pacher gestern als Möchtegern-ÖVP-Parteichef geoutet und als Wirtschaftskammerpräsident disqualifiziert, erklärte heute FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch in Reaktion auf dessen verbale Rundumschläge.

Pacher habe schon öfter den Versuch gestartet, Kärnten als ein Land der Korruption darzustellen. Der von Pacher dafür installierte "Korruptionsombudsmann" konnte jedoch auch nach akribischer Suche keinen einzigen Fall in Kärnten vorfinden. Wenn Pacher meine, im Zuge einer Aschermittwochsrede sei alles erlaubt und Unterstellungen könnten so durchgehen, so täusche er sich schwer, weist der freiheitliche Klubobmann die Anschuldigung, in Kärnten würden Aufträge nicht nach Leistung, sondern nach Beziehungen und Provisionen vergeben, auf das Schärfste zurück.

Es könne für die Wirtschaftstreibenden Kärntens wohl nichts Fataleres geben, als einen Wirtschaftskammerpräsident, der den Wirtschaftsstandort Kärnten als Hort der Korruption darstellt. "Der Wirtschaftsstandort Kärnten muss vor diesem Präsidenten geschützt werden", fordert Scheuch die ÖVP auf, Pacher in die Schranken zu weisen.

Wenn Leitl gestern meinte, die Politik brauche einen neuen Zugang zu Anstand und Charakter und das Gewissen sollte wieder einen Stellenwert haben, so sei dieser Wunsch wohl an erste Stelle an die Adresse seines Parteifreundes Pacher zu richten, an zweiter Stelle solle Leitl vor der eigenen Tür kehren. "Denn so gibt es ja einige Geschichten rund um Lobbying-Tätigkeiten des Herrn Leitl", macht Scheuch aufmerksam.

Dass die alternde Diva Pacher nun anscheinend völlig aus der Spur läuft, wird wohl auch damit zu tun haben, dass die Freiheitlichen Kärntens überlegen, den Geldeinsatz in der Wirtschaftskammer für den Pacher verantwortlich zeichnet, genauer unter die Lupe zu nehmen, vermutet Scheuch. "Teure Auslandsreisen mit null Ergebnis, Einladungen an Journalisten wie auch eine völlig überzogene Eigenwerbung werfen dunkle Schatten auf das Ansehen Pachers", so Scheuch. Schließend erinntert der freiheitliche Klubobmann daran, dass in der ÖVP kürzlich schon ein "Moralist" über eigene Unzulänglichkeiten gestolpert ist. (Schluss)

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