Karenzierungsmodell "Papa-Monat" bei den Wiener Stadtwerken

Wiener Stadtwerke-Mitarbeiter können ein Monat lang bei der Familie zu Hause sein

Wien (OTS) - Die Wiener Stadtwerke bieten seit kurzer Zeit jenen Mitarbeitern, die Nachwuchs erwarten, das "Papa-Monat" genannte Karenzierungsmodell an. Der "Papa-Monat" soll bei den werdenden Vätern das Interesse für die später mögliche Väterkarenz wecken. Gleich nach der Geburt des Kindes maximal ein Monat zu Hause zu verbringen ist nicht nur eine wichtige Unterstützung für Frau und Kind, sondern sensibilisiert auch dafür, in Väterkarenz zu gehen.

"Familien benötigen gerade in jener Zeit, in welcher Nachwuchs in das Leben tritt, besonderen Zusammenhalt. Durch den Papa-Monat werden die Mütter entlastet und die Väter können sich viel besser auf die sich verändernden Lebensumstände durch den Nachwuchs einstellen. Es ist eine Win-Win-Situation, die zum Wohle der ArbeitnehmerInnen geschaffen und umgesetzt wurde. Ich bin stolz auf die Wiener Stadtwerke, die ihren Mitarbeitern und deren Familien diese gemeinsame Zeit ermöglichen. Viele andere Unternehmen mögen diesem Beispiel folgen", so Wiens Vizebürgermeisterin und für die Wiener Stadtwerke zuständige Stadträtin Renate Brauner.

Die Wiener Stadtwerke zeigen sich damit einmal mehr als attraktiver Arbeitgeber, welcher die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr ernst nimmt. Die Mitarbeiter der Wiener Stadtwerke und der zugehörigen Konzernbereiche können unabhängig vom Beschäftigungsverhältnis (beispielsweise auch Mitarbeiter mit Teilzeitanstellung) das "Papa-Monat" antreten. Bedingung hierfür ist, das Ansuchen zeitgerecht zwei Monate vor dem voraussichtlichen Geburtstermin des Kindes dem Dienstgeber mitzuteilen und in einem gemeinsamen Haushalt mit Mutter und Kind zu leben. Der "Papa-Monat" beginnt mit Geburt des Kindes und endet mit dem Auslaufen des Beschäftigungsverbots der Mutter. Als Dauer für die Karenzzeit kommen minimal sieben bis maximal 28 Tage in Betracht. Die Bezüge im "Papa-Monat" ruhen, die Wiener Stadtwerke übernehmen jedoch für die weniger als ein Monat andauernde Karenzzeit die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge des Mitarbeiters.

Der "Papa-Monat" wurde am 1. Jänner 2011 im öffentlichen Dienst eingeführt und soll laut Plan des Ministeriums für Frauen und Öffentlichen Dienst sukzessive auf die Privatwirtschaft ausgedehnt werden. Stadträtin für Frauenfragen und Personal, Sandra Frauenberger zeigt sich erfreut über den Papa-Monat bei den Wiener Stadtwerken:
"Wir freuen uns über jedes weitere Unternehmen, dass diese wichtige Initiative aufgreift und aktiv unterstützt. Durch den neu eingeführte Papa-Monat bei den Wiener Stadtwerken wird es nun weiteren tausenden Mitarbeiter und deren Familien ermöglicht die einmonatigen Väterfrühkarenz in Anspruch zu nehmen. Es wäre schön, wenn auf diesem Wege auch die Zahl jener Männer steigt, die in Elternkarenz gehen. Denn Kinderbetreuung ist keine Frauenangelegenheit, sondern Elternsache."

Wiener Stadtwerke-Generaldirektorin Gabriele Payr sieht mit der Einführung des "Papa-Monats" die Wiener Stadtwerke als attraktiven Arbeitgeber einmal mehr bestätigt: "Wir setzen vielschichtige Maßnahmen für unsere MitarbeiterInnen. Der nun eingeführte Papa-Monat für unsere Mitarbeiter erhöht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf enorm. Zufriedene MitarbeiterInnen und deren Familien sind das wichtigste Gut eines für Wien und Umland so wichtigen Dienstleisters wie den Wiener Stadtwerken."

"Ich freue mich sehr, dass mir mein Dienstgeber die Möglichkeit gegeben hat, nach der Geburt meines Kindes zu Hause zu sein. So konnte ich meine Frau mehr als üblich unterstützen. Davon profitieren wir alle!", sagt Martin Sturm von Wien Energie Gasnetz, der als einer der ersten Mitarbeiter des Wiener Stadtwerke-Konzerns den Papa-Monat genützt hat.

Mit der Einführung des "Papa-Monats" übernehmen die Wiener Stadtwerke als größter kommunaler Dienstleistungsbetrieb Österreichs einmal mehr eine Vorreiterrolle.

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