ORF III mit Nationalrats-Sondersitzung, Energiekommissar Günther Oettinger und Weltethos-Initiative-Begründer Hans Küng

Am 23. Februar im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information überträgt am Donnerstag, dem 23. Februar 2012, die Sondersitzung des Nationalrats live und in voller Länge aus dem Parlament. "Inside Brüssel" lässt mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger die Atomkatastrophe von Fukushima ein Jahr nach dem Unglück Revue passieren, und "Im Brennpunkt" beleuchtet das tragische Schicksal Äthiopiens sowie den unermüdlichen Einsatz dortiger Nichtregierungsorganisationen. "Im Zeitraum" begrüßt Johannes Kaup den Theologen Hans Küng, den Unternehmer Hannes Androsch, den Weltbankökonomen Hans Pichler sowie den Philosophen Erwin Bader zum Gespräch über ethische Prinzipien in der Wirtschaft.

Nationalrats-Sondersitzung zum Sparpaket (13.15 Uhr)

Am Donnerstag, dem 23. Februar, findet auf Verlangen der Oppositionsparteien eine Sondersitzung des Nationalrats statt. Thema wird das von der Bundesregierung ausverhandelte Spar-und Konsolidierungspaket sein. ORF 2 überträgt die Debatte live von 13.15 bis um 16.00 Uhr. In ORF III Kultur und Information wird die Debatte bis zum Ende übertragen. Kommentator ist Christoph Takacs.

"Inside Brüssel" (20.15 Uhr)

Ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima nimmt EU-Energiekommissar Günther Oettinger die Auswirkungen des japanischen AKW-GAUs unter die Lupe. Was hat die Europäische Union daraus gelernt? Können Stresstests die Sicherheit tatsächlich erhöhen? Und wie kann man sich die Energiestrategie der Europäer vorstellen? ORF-III-Moderator Raimund Löw stellt zudem das umstrittene Handelsabkommen gegen Produktpiraterie sowie die Zukunft Griechenlands zur Diskussion. Scheitert ACTA am Protest der Internet-Aktivisten? Ist nach der mühsamen Entscheidungsfindung der Finanzminister Griechenland gerettet? Und kann von einer dauerhaften Stabilisierung des Euro gesprochen werden? Neben dem EU-Energiekommissar treffen sich "Inside Brüssel" Cerstin Gammelin von der "Süddeutschen Zeitung", Gerhard Schwischei von den "Salzburger Nachrichten" und Philippe Ricard von der französischen Tageszeitung "Le Monde" zu einem hochkarätigen Gespräch.

"Weltjournal: Polit-Clowns gegen Demokratie-Frust" (21.05 Uhr)

Sie kämpfen gegen Langeweile und Politikverdrossenheit. Wenn Komödianten in die Politik gehen, so wollen sie Humor und Kreativität, wo sonst öde Sitzungen und Aktenarbeit den Alltag lähmen. Die Wähler geben ihnen manchmal sogar eine Chance. Meist dann, wenn unkonventionelle Lösungen angesagt sind, wie das "Weltjournal" - präsentiert von Eugen Freund - in einer Reportage zeigt. Jon Gnarr, Bürgermeister von Reykjavik, und Beppe Grillo, Starkomiker und Parteichef in Italien, sie alle bringen ihr Publikum zum Lachen - auch außerhalb des Amtes.

"Im Brennpunkt: Äthiopien - Die Hoffnung stirbt zuletzt" (21.40 Uhr)

Im Vielvölkerstaat leben mehr als 20 verschiedene Volksgruppen. Eine der kleinsten sind die Afar-Nomaden. Sie gelten als gefährlich und machen sich mit ihren Wanderungen samt Herden alles andere als beliebt. Die eigenproduzierte "Im Brennpunkt"-Reportage "Äthiopien -Die Hoffnung stirbt zuletzt" zeigt eine Australierin, die mit einem Afar verheiratet ist und für die Erhaltung dieser Nomaden-Kultur kämpft. Mobile Gesundheitsarbeiter sowie mobile Schulen sollen der Bevölkerungsgruppe ihr traditionelles Leben weiterhin ermöglichen. Im Norden des Landes geht es der Tradition hingegen an den Kragen. ORF III Kultur und Information beleuchtet, warum Tausende Familien im Simien-Nationalpark umsiedeln müssen.

"Im Zeitraum: Weltethos für eine globale Wirtschaft" (22.45 Uhr)

ORF III Kultur und Information beleuchtet im RadioKulturhaus, was Ethos in der Wirtschaft bedeutet, ob Wettbewerbsstreben, Wachstums-und Profitdenken mittels ethischer Prinzipien regulierbar sind und wodurch sich ethisches Handeln durchsetzt. Johannes Kaup begrüßt dazu den Begründer der Weltethos-Initiative Hans Küng, den Unternehmer Hannes Androsch, den Wirtschaftswissenschafter und ehemaligen Weltbankökonomen Hans Pichler sowie den Philosophen Erwin Bader.

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