FPÖ-Pisec: Restriktive Arbeitsbedingungen in Österreich

Unternehmerische Tätigkeit wird behindert - Im Belastungspaket der SPÖ-ÖVP-Regierung werden die Arbeitsbedingungen weiter erschwert

Wien (OTS) - Das Weltwirtschaftsforum in Genf ist nicht nur für seinen jährlich stattfindenden Wirtschaftsgipfel in Davos berühmt, sondern auch für die Erstellung des Global Competitiveness Report. Dafür werden die Daten für die Wettbewerbsfähigkeit von über 140 Volkswirtschaften weltweit erhoben und eine Klassifizierung von negativen Rahmenbedingungen, die ein Staat seinen Unternehmen bereitet, vorgenommen. "Bemerkenswert für Österreich ist, dass im Report 2011-2012 die restriktiven Arbeitsbedingungen noch vor der Steuerbelastung an erster Stelle genannte werden, welche die unternehmerische Tätigkeit behindern", berichtet FPÖ-Bundesrat Mag. Reinhard Pisec, Vizepräsident der Wirtschaftsplattform 'FPÖ pro Mittelstand'.

Für die Schweiz komme dieses Thema erst an zehnter Stelle. "Dies verwundert nicht, weil ein Blick in das 262 Seiten umfassende Buch vom Sozialministerium über Arbeitsbedingungen in Österreich Aufschluss darüber gibt, warum in Österreich bereits eine Million Menschen verarmt sind und die Arbeitslosigkeit bei unter 25 und über 50 Jährigen rapide ansteigt", so der Delegierte zum Wiener Wirtschaftsparlament. "Im soeben veröffentlichten Belastungspaket werden die Arbeitsbedingungen jedoch weiter erschwert, weil Unternehmer bei Kündigung von Mitarbeitern 110 Euro in die Staatskasse zahlen müssen. Statt weniger Kündigungen werden Unternehmen aber weniger Mitarbeiter anstellen, weil sich unsere KMU-Betriebe die Höchstabgaben nicht mehr leisten können. Schlimm, wenn Geld der einzige Motivator dieser Bundesregierung ist", urteilt Pisec.

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