U-Bahn: SP-Hora: "Stiftner ist der Meister der künstlichen Aufregung"

Wien (OTS/SPW-K) - "Die heutigen Aussagen des VP-Verkehrssprechers zeigen wieder einmal, dass Stiftner zwar der Meister der künstlichen Aufregung ist - seine Kompetenz damit aber auch schon erschöpft ist. Denn was Stiftner pauschal als 'technische Unzulänglichkeit' bezeichnet, waren auch die Folge von Ereignissen, die außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Wiener Linien liegen", erklärte der Verkehrssprecher der SPÖ Wien, Gemeinderat Karlheinz Hora in Reaktion auf die heutige ÖVP-Aussendung.

Das Verkehrsnetz der Wiener Linien sei eines der größten der Welt, erinnerte Hora: "Natürlich kann es in einem städtischen Öffi-System, bei dem fast 4.400 Haltestellen in äußerst dichten Intervallen angefahren werden, auch einmal zu Betriebsstörungen und Unregelmäßigkeiten kommen. Die Wiener Linien gehen damit aber höchst professionell um - ob mit einem Gleiswechselbetrieb bei der U-Bahn oder mit Ersatzverkehren bei Bus und Bim." Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Linien seien im Falle von Störungen stets bemüht, das Problem bzw. die Störungsursache so schnell wie möglich zu beheben.

"Das war beim rund einstündigen Ausfall der U4 aufgrund einer Stellwerkstörung ebenso der Fall wie gestern, als aufgrund von austretendem Ammoniak die U3 zwischen Kardinal Nagl-Platz und Simmering eingestellt werden musste. Die Wiener Linien haben hier schnell und richtig gehandelt - das wird auch Stiftner nicht verneinen können, außer er will, dass die Wiener Linien die Wienerinnen und Wiener durch kontaminiertes Gebiet fahren", so Hora.

Der öffentliche Verkehr in Wien sei vorbildlich unterwegs. Mit 37 Prozent Anteil am gesamten Verkehrsaufkommen haben die Öffis den Autoverkehr weiter abgehängt. Auch die laufende Zunahme der Fahrgastzahlen bei den Wiener Linien - aktuell nutzen rund 878 Millionen Fahrgäste die Wiener Öffis - bestätige die ausgezeichnete Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in Wien. "Unser Ziel bleibt es, den Anteil des Öffentlichen Verkehrs am Modal Split auf 40 Prozent zu steigern. Die deutliche Verbilligung der Jahrestickets für das Öffi-Netz war dazu der richtige Schritt. Damit entlasten wir die Wienerinnen und Wiener, die regelmäßig mit Bus, Bim und Co unterwegs sind. Die tausenden Neukunden in den ersten beiden Monaten 2012 zeigen, dass dieses Angebot auch angenommen wird", so Hora abschließend. (Schluss) lok

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