Spannende "Universum"-Reise in "Die Wälder des Monsuns"

Am 23. Februar um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Die Bergwelt der indischen Westghats stellt eine natürliche Barriere für die Regenwolken dar, die vom Westen her auf den indischen Subkontinent prallen. Dichte Wälder und ein feuchtwarmes Klima - der perfekte Lebensraum für eine extrem vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Während ausgedehnte Regenwälder die Westghats einst fast zur Gänze bedeckten, muss die ursprüngliche Natur heute in Nationalparks und Reservaten geschützt werden. Grund genug für den Fotografen Sandesh Kadur und Regisseur Harry Marshall, sich auf eine ganz persönliche Reise zu begeben und zu dokumentieren, welche Naturschätze sich unter dem Kronendach verbergen, bevor sie für immer verloren sind. ORF 2 zeigt die "Universum"-Dokumentation "Die Wälder des Monsuns" in der deutschen Bearbeitung von Andrea Gastgeb am Donnerstag, dem 23. Februar 2012, um 21.05 Uhr.

Die Westghats sind ein weitläufiges Gebirge, das am Rande des Dekkan-Plateaus verläuft und dieses von dem schmalen Streifen der Küstenebene und dem Arabischen Meer trennt. Ihr ganz spezieller terrassenartiger Aufbau macht die indischen Westghats zu einem ganz besonderen Refugium für die Tier- und Pflanzenwelt Indiens. In den tieferen Lagen beherbergt der Dschungel jene Tierfamilien, die bereits Rudyard Kipling in seinem Dschungelbuch so eindrucksvoll beschrieben hat: Tiger, Elefanten, Leoparden, Affen und viele mehr. Und die einzelnen Gebirgsketten der Westghats dienen wildlebenden Tieren wie den Elefanten als natürliche Korridore, um zwischen den fruchtbarsten Dschungelgebieten zu wechseln. Je höher man allerdings kommt, desto mehr wandelt sich das üppige Buschland zu einem undurchdringlichen Regenwald, der so seltenen Arten wie dem Bartaffen eine Heimat bietet. Bartaffen leben nur in den indischen Westghats. Sie meiden die Menschen und halten sich im Gegensatz zu anderen Dschungeltieren von bewirtschafteten Plantagen fern.

Auf den höchsten Terrassen herrscht ein eher raues Klima, hohes Gras dominiert die Landschaft. Der Dschungel und das Grasland bieten vielen endemischen Arten, aber auch einigen der seltensten Katzen der Welt ein gutes Versteck. Vor rund zehn Jahren hatte Sandesh Kadur für einen kurzen Augenblick eine Katze vor seiner Kamera, die er keiner der bekannten Arten Indiens zuordnen konnte. Dieses einzigartige Erlebnis hat den Fotografen seit damals nicht mehr losgelassen:
Erneut begibt er sich ins Hochland, um dem Rätsel dieses geheimnisvollen Raubtieres auf die Spur zu kommen.

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