LH Dörfler: Großer Gipfel zur Zukunft der Bezirkshauptmannschaften

Verwaltungsreform wird fortgesetzt - Nutzung von Synergien und Kooperationen im Fokus

Klagenfurt (OTS/LPD) - Landeshauptmann Gerhard Dörfler lädt am kommenden Freitag alle Bezirkshauptleute des Landes Kärnten zum Zukunftsgipfel der Bezirkshauptmannschaften in die Kärntner Landesregierung ein. "In den letzten beiden Jahren wurden bereits wichtige Optimierungsmaßnahmen im Rahmen der Landesverwaltung gesetzt. Nach der Zusammenlegung von 20 Abteilungen zu zehn Kompetenzzentren, der Standortkonzentration und einem Personalabbau von 200 Personen, erfolgt nun ein weiterer Schritt in Form der systematischen Aufgaben- und Prozesskritik. Wir werden die Abläufe und Prozesse in den Bezirkshauptmannschaften genau unter die Lupe nehmen und Optimierungspotentiale erarbeiten", fasste er heute, Mittwoch, zusammen.

Für den Landeshauptmann steht aber der Bestand der Bezirkshauptmannschaften außer Streit. "Eine Auflassung von Bezirkshauptmannschaften, wie sie seitens der Bundesregierung vorgeschlagen wurde, lehne ich strikt ab. Denn die Bezirkshauptmannschaften sind die wichtigste Anlauf- und Servicestelle für Bürger im ländlichen Raum, weshalb an ihnen ebenso wenig wie an den Bezirksgerichten gerüttelt werden darf", so Dörfler, der sich statt einer Schließung von Bezirkshauptmannschaften aber sehr wohl bezirksübergreifende Kooperationen vorstellen kann. "Auch Bezirkshauptmannschaften müssen sich weiter entwickeln und neue Wege der Zusammenarbeit untereinander beschreiten. Kooperationen sind das Schlüsselwort der Zukunft", stellt er klar. So kann sich der Landeshauptmann z.B. die Bildung von Schwerpunkt-Bezirkshauptmannschaften vorstellen, sodass aufwendige und komplizierte oder selten durchgeführte Verfahren oder Gutachten, nicht von allen Bezirkshauptmannschaften abgewickelt werden müssen.

Diese Evaluierung und Optimierung der Abläufe auf der Ebene der Bezirkshauptmannschaften ist ein weiterer Baustein im Rahmen der Verwaltungsreform. Im Rahmen der Aufgaben- und Prozesskritik wird im März auch eine große Veranstaltung gemeinsam mit Rechnungshofpräsident Josef Moser stattfinden, bei der dieser seine Reformideen einbringen wird und weitere Optimierungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

"Alle diese Maßnahmen sind wichtige Schritte zur Verschlankung der Verwaltung, zur Budgetreduktion und zur Kostenersparnis. Unnötig aufgebauter Speck wird beseitigt und überbordende Bürokratie wird abgebaut, sodass alle Verwaltungseinheiten des Landes Kärnten fit für die Zukunft gemacht werden", betonte Dörfler. Während andere erst jetzt von Verwaltungsreformen reden, setze Kärnten diese seit 2009 zügig und fortlaufend um.
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