EANS-Adhoc: • Trotz Budgetknappheit der Kommunen moderater Rückgang bei Umsatz und Ergebnis • Auftragseingang um 66 % gesteigert - historischer Rekord • Basisauslastung bis 2014 gesichert

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22.02.2012

Auf Basis vorläufiger Zahlen reduzierte sich der Konzernumsatz in 2011 auf 541 Mio Euro (2010: 595,7 Mio Euro) und liegt trotz der erheblichen Folgewirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise - insbesondere in den USA und Westeuropa - um nur 9 % hinter dem Vorjahr zurück. Die unterjährigen Umsatzverschiebungen des ersten Halbjahres - vor allem begründet in verzögerten Fahrgestelllieferungen und in der Anlaufphase des neuen Kommunalfahrzeuges AT - konnten im Verlauf des Jahres nicht zur Gänze aufgeholt werden. Dazu kommen Lieferverschiebungen von internationalen Exportaufträgen, die nunmehr im laufenden Jahr ausgeliefert und

umsatzwirksam werden. 2011e Vdg. in % 2010 2009 Umsatzerlöse Mio Euro 541,0 -9 % 595,7 541,8 EBIT Mio Euro 41,4 -17 % 49,7 29,4 EBT Mio Euro 40,3 -18 % 49,1 26,4 Mitarbeiterstand 31.12. 2.123 +4 % 2.046 1.946 Auftragseingang Mio Euro 826,8 +66 % 496,9 575,9 Auftragsbestand Mio Euro 682,3 +73 % 394,5 487,2 Obgleich das Rekordergebnis des Vorjahres mit einem EBIT von 41,4 Mio Euro

(2010: 49,7 Mio Euro) nicht erreicht werden konnte, lag die EBIT-Marge mit 7,7 % weiterhin auf hohem Niveau. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahresergebnis durch die Auflösung der Rückstellung für das deutsche Kartellverfahren im Ausmaß von 3,5 Mio Euro verbessert wurde.

Auch fielen durch den Produktionsanlauf des neuen AT Aufwendungen für die Adaptierung von Betriebseinrichtungen sowie Initialkosten an, die das EBIT einmalig belastet haben. Wie schon in den Vorjahren haben das Exportgeschäft der Rosenbauer International AG sowie die US-Gesellschaften am meisten zum Ergebnis beigetragen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug in der Berichtsperiode 40,3 Mio Euro (2010: 49,1 Mio Euro).

Im abgelaufenen Jahr verzeichnete der Rosenbauer Konzern einen Auftragseingang von 826,8 Mio Euro (2010: 496,9 Mio Euro). Das sind 66 % mehr als im Vorjahr, wobei der Hauptteil der Erhöhung auf den größten Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte aus Saudi-Arabien zurückzuführen ist. Der Auftragsbestand zum 31.12.2011 entspricht mit 682,3 Mio Euro (31.12.2010: 394,5 Mio Euro) dem höchsten jemals erreichten Wert und sichert eine Basisauslastung der Produktionskapazitäten bis ins Jahr 2014.

Investitionen und Kapazitäten
Die mittelfristige Unternehmensstrategie des Rosenbauer Konzerns sieht bis 2015 im Fahrzeug-, Ausrüstungs- und Servicebereich ein weiteres organisches Wachstum vor. Dazu kommen Großaufträge, die zusätzlich Fertigungskapazitäten erfordern. Zur termingerechten Erfüllung des hohen Auftragsbestandes zum Jahresende wurde eine Reihe kapazitätserweiternder Maßnahmen getroffen bzw. sind diese auch für das Jahr 2012 geplant. Dazu gehören Investitionen in das Projektmanagement sowie die Ausweitung des Schichtbetriebes, der Ausbau des internationalen Servicecenters am Standort Leonding, die Erweiterung der Logistikflächen am Standort Neidling sowie die Anmietung einer zusätzlichen Fertigungsstätte in Wyoming, Minnesota.

Die hohe Auftragsstückzahl an Löschfahrzeugen in den nächsten beiden Jahren erfordert zusätzliche Montageflächen, die über die Anmietung einer in der Nähe des Standortes Leonding gelegenen Fertigungshalle geschaffen werden. Der damit zusammenhängende zusätzliche Personalbedarf wird über eigenes und über Leasingpersonal abgedeckt. Dadurch wird das Investitionsvolumen des Konzerns deutlich über dem Wert der Vorjahre liegen und ist vor allem vom weiteren Kapazitätsausbau an den Standorten in Österreich geprägt.

Die angeführten Zahlen beruhen auf einer Vorschaurechnung nach IFRS. Die endgültigen Zahlen des Jahres 2011 werden am 20. April 2012 veröffentlicht.

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