Weltrekordkatamaran besteht Funktionstest!

"Paris - Dakar unter Segeln", lautete die Devise des österreichischen offshore Seglers Wolfgang Guelfenburg.

Saint Malo (F) (OTS/EWA) - Eine Test mit dem Weltrekordkatamaran führte von Dezember 2011 bis ende Jänner 2012 von Saint Malo (F) nach Dakar (Senegal).
"Weltrekorde erringt man nicht an der Würstelbude!" ist eine der kernigen Aussagen des Weltrekordseglers Wolfgang Guelfenburg.
Der Oberösterreicher weiß, welches Risiko er bei GLOBALSAILING-1234-DAYS-OFFSHORE eingeht, das im September 2012 in Venedig startet.
Ein komplexes Projekt, mit einem 25 Meter langen und 12 Meter breiten Zweimast-Katamaran, Dauer, fast vier Jahre. "Der beste Katamaran auf dieser Welt, der beste für das Projekt!" stellt Guelfenburg mit Bestimmtheit fest.

Und nicht nur er, auch seine Mitsegler beim Funktionstest, allesamt französische Segelcracks allerfeinster Güte stoßen in das selbe Horn. Matthieu Alluin, Profiskipper, 33 Jahre alt, Jean-Pierre Alluin, 61, ein sehr erfahrener Gezeitensegler. Paul Le Cann 28, mehrfacher Expeditionssegler auf der La Boudeuse. Der erfahrendste Segler, Joel Martin, 72 Jahre jung, mit sechzig Jahren Segelerfahrung und als Schiffskonstrukteur in dieser Runde unverzichtbar.

Die Crew hat sich durch zwei Stürme mit bis zu 110 Km/h Windgeschwindigkeit und Wellen um die acht Meter gekämpft. "Es musste nichts simuliert werden, von Orkan bis Flaute haben wir alles gehabt" berichtet Wolfgang Guelfenburg. "Bei unserer Analyse konnten keine gravierenden Mängel gefunden werden. Das Eine oder Andere gehört verstärkt oder verbessert, die Zufriedenheit überwiegt jedoch", erklärt Guelfenburg.

Bei der Rekordfahrt wird Guelfenburg nicht mehr auf die Testcrew zurückgreifen können. Er wird zumeist alleine oder mit Wissenschaftlern an Bord mehrmals die Welt umsegeln.

172 Tage nach erreichen des Weltrekordes im endurance-sailing und höchstwahrscheinlich auch mit einem zweiten Weltrekord im Gepäck, für mehr als zweimaliges ununterbrochenes Weltumsegeln, wird Guelfenburg mit dem Katamaran am 5. August 2016, zur Eröffnung der 31. Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro einlaufen. Damit betritt er nach nahezu vier Jahren wieder Festland.

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