Bundesinnung Bau: Bausparen ist Privatvorsorge und Konjunkturmotor zugleich

Bundesinnung Bau unterstützt Bausparkassen in ihren Forderungen

Wien (OTS/PWK118) - "So sehr die Bauwirtschaft den Konsolidierungsbedarf erkennt und hinter den Sparmaßnahmen steht, so sehr schmerzen die Einschnitte bei den Bausparförderungen", erklärt Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel.

Staatliche Prämien für den Wohnbau sind nicht nur ein wichtiger Beitrag zur privaten Vorsorge, sondern tragen maßgeblich zu einer Stimulierung der Wirtschaft bei. Von den Bausparkassen profitieren Darlehensnehmer, Bauwirtschaft und Staat: 2011 flossen rund 40 % der jährlichen Finanzierungsleistung über Steuern und Abgaben an den Bund zurück. Das waren im Vorjahr 1,4 Milliarden Euro. Allein die Mehrwertsteuer-Einnahmen brachten 700 Mio. Euro für das Budget.

Mit den 114 Millionen Euro Bausparförderung pro Jahr werden wichtige Impulse für Bauwirtschaft und KMU gesetzt. Das 30-fache des Fördereinsatzes fließt als Baugeld an Bau- oder Kaufinteressenten.

Die Bundesinnung Bau teilt die Bedenken der Bausparkassen, dass durch die derzeit angedachte Kürzung der staatlichen Prämie von 3 auf 1,5 Prozent das Bauspar-System ins Wanken geraten könnte und unterstützt die Forderung, die Höhe der Prämienkürzungen zu überdenken und auf jeden Fall zeitlich zu befristen.

"Bausparförderungen sind ein wichtiger fiskalischer Anreiz. Dieses System hat sich in seiner langen Geschichte bewährt", erklärt Frömmel abschließend. (us)

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