FPÖ-Obermayr: EU-Kommission teilt freiheitliche Kritik an Biosprit

Ein verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen Ressourcen ist eine Notwendigkeit!

Wien (OTS) - "Eine aktuelle Studie im Auftrag der EU-Kommission bestätigt meine Bedenken, die ich im Rahmen einer Anfrage bereits Ende 2011 geäußert habe. Biosprit aus Raps, Palmöl oder Soja belastet das Klima, sogar noch stärker als Treibstoffe aus Erdöl", stellt der freiheitliche EU-Mandatar Obermayr fest.

"Es ist völlig unverantwortlich, ganze Regenwälder zu roden, um dort Pflanzen für eine Pseudo-Biokraftstoffproduktion anzubauen, wie sich orthodoxe Biospritlobbyisten das vorstellen. Darüber hinaus, steigen auch die Lebensmittelpreise durch die Verknappung der Nahrungsmittel und es trifft vor allem die sozial Schwachen. Des Weiteren bedroht man für ganze Bevölkerungsgruppen die Existenz, indem man ihnen Weide-und Ackerland entzieht und somit ihre Lebensgrundlage und Selbstversorgung zerstört, warnt Obermayr.

"Ich fordere die Kommission daher im Sinne der Nachhaltigkeit auf, diese unsinnige Nahrungsmittelvernichtung und die damit einhergehende Zweckentfremdung von Nahrungsmitteln, sofort zu stoppen! Ich stehe den von der Kommission geplanten Änderungen der Biosprit-Richtlinien, positiv gegenüber und werde dementsprechende Vorschläge unterstützen. Der Raubbau an der Natur ist zu stoppen!", so Obermayr abschließend.

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