FPÖ-Walter Rosenkranz: Entschlosseneres Vorgehen zur Senkung der Schulabbrecherzahl gefordert

FPÖ ist bei wiederholter Verletzung der Schulpflicht für ein Streichen der monatlichen Familienbeihilfe - Von Kurz geforderte einmalige Geldstrafe wirkungslos

Wien (OTS) - In einer ersten Reaktion auf die von Staatssekretär Kurz geforderten Maßnahmen zur Bekämpfung der 75.000 jährlichen Schulabbrecher in Österreich spricht sich auch FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz für ein entschlosseneres Vorgehen aus: "Es ist ja nicht nur die Verletzung der Schulpflicht, die zu Schulabbruch führt. Oft ist es auch die falsche Schulwahl, die den Fähigkeiten und Interessen der Kinder zuwider läuft", so Rosenkranz. Auch hier gilt es den Hebel anzusetzen.

Bisher wurde theoretisch ja schon gestraft, wenn Eltern nicht darauf geachtet haben, dass ihre Kinder in die Schule gehen. "Die FPÖ spricht sich daher bei wiederholter Verletzung der Schulpflicht für ein Streichen der monatlichen Familienbeihilfe aus. Das wäre eine empfindliche Maßnahme, die die Eltern tatsächlich spüren würden. Eine einmalige Geldstrafe - wie von Kurz gefordert - ist zu wenig und eine absolut zahnlose Maßnahme." Strafen allein ist aber zu wenig, es müsse das Bewusstsein bei den Eltern für ihre Erziehungspflicht geweckt werden, so Rosenkranz.

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