Plus 3,75 Prozent für kaufmännische Angestellte bei Tages- und Wochenzeitungen

Weitere Gespräche über Ausweitung des Geltungsbereichs vereinbart

Wien (OTS/ÖGB) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Verband der Österreichischen Zeitungsherausgeber (VÖZ) haben sich heute auf einen neuen Kollektivvertrag für die kaufmännischen Angestellten bei Tages- und Wochenzeitungen geeinigt.++++

Die Grundgehälter und Quinquennien-Beträge werden mit 1. April 2012 um 3,75 Prozent erhöht. Im Zuge der kürzlich erfolgten Reform des Kollektivvertrags konnte auch der Geltungsbereich deutlich ausgeweitet werden. Konkret bedeutet dies, dass nunmehr mehr als 2.300 KollegInnen, die in Medienhäusern in den nicht journalistischen Bereichen tätig sind, vom Geltungsbereich dieses Kollektivvertrags erfasst sind.

Die GPA-djp weist aber im Rahmen der Verhandlungen darauf hin, dass diesbezüglich noch weitere Unternehmen ausständig sind. Über dieses Thema sowie über die Umsetzung einzelner Punkte des neuen Kollektivvertrags in den Unternehmen und Betrieben werden die Gespräche in separaten Runden fortgesetzt.

"Das Ergebnis ist angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vertretbar. Wir werden aber weiter auf der Ausweitung des Geltungsbereichs bestehen, um letzten Endes alle Angestellten mit gleicher Tätigkeit in der Branche in diesen Kollektivvertrag zu bringen", so der Verhandlungsleiter der GPA-djp, Alois Freitag.

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