FPÖ-Pisec: Regierung nimmt ein Ausbluten der mittelständischen Wirtschaft in Kauf

Konjunkturgefährdende Maßnahmen könnten durch ambitioniertes Reformieren im Verwaltungssektor verhindert werden

Wien (OTS) - Das, von der Regierung als Konsolidierungspaket präsentierte Konvolut an Mehrbelastungen für den ohnehin schon massiv belasteten unternehmerischen Mittelstand in Österreich bedeute für die kleinen und mittleren Unternehmer nicht weniger als einen Anschlag auf ihre Existenz, äußert der freiheitliche Bundesrat und Delegierte zum Wiener Wirtschaftsparlament, Mag. Reinhard Pisec.

Auch nach einschlägigem Studium der Maßnahmen, könne kein einziger Punkt gefunden werden, wo die mittelständische Unternehmer-Seite in Österreich entlastet und somit einer allgemeinen positiven konjunkturellen Entwicklung gerecht geworden wäre. Das Gespür für das komplexe Management eines Landes, indem der Mittelstand als tragendes Rückgrat fungiert, sei bei der gegenwärtigen rot-schwarzen Bundesregierung offenbar völlig abhanden gekommen, zumal es auch bisher nur rudimentär vorhanden gewesen sei, so Pisec.

Neben der Tatsache, dass auf der Verwaltungsseite in Bezug auf geldbringende Reformen nicht einmal an der Oberfläche gekratzt worden sei, müssten die Unternehmer nunmehr durch Maßnahmen wie die Anhebung der Beitragssätze auf 18,5 Prozent im GSVG, oder das Einfrieren der Mindestbeitragsgrundlage völlig zu Unrecht die Zeche für das Versagen von Faymann und Co. tragen. Die Steigerung der Lohnnebenkosten, etwa durch die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage in der Arbeitslosen-und der Pensionsversicherung, treffe die Unternehmer in Mark und Bein, kritisiert Pisec. Ebenso verhalte es sich mit der Kündigungsgebühr, seien doch diverse Branchen und ihr wirtschaftliches Überleben geradezu abhängig von saisonal Angestellten.

Pisec hält abschließend fest, dass er als Mandatar für die FPÖ pro Mittelstand-Fraktion in der Wiener Wirtschaftskammer jedenfalls dafür kämpfen werde, um dieses überbordende Ausbluten der Wirtschaft zu verhindern. Es stehe in keinem seriösen Verhältnis mehr, wie die Unternehmer zur Kasse gebeten werden sollen, während effektive Einsparungsmöglichkeiten von der Bundesregierung schlichtweg ignoriert würden und leere Überschriften im Rahmen des "Sparpaketes" von keinem Goodwill zeugten.

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