VP-Leeb: Kunsthalle in ruhige Fahrwasser führen

Entlastungsgutachten von Beteiligten auf Steuerzahlerkosten sind in dieser Phase mehr als entbehrlich

Wien (OTS) - "Die Kunsthalle muss jetzt endlich wieder in ruhige Fahrwasser geführt werden. Ob das auch gelingen kann, bleibt nach wie vor fraglich. Entlastungsgutachten beteiligter Personen sind in dieser Phase genauso entbehrlich wie das kreative Vorgehen rund um die gestern eröffnete Ausstellung `SkinnySunrise`", so ÖVP Wien Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb zu den neuerlichen Pressemeldungen rund um die Kunsthallenaffäre.

Da wird dem eigentlich seit 1. Jänner 2012 dienstfrei gestellten Direktor Gerald Matt einmal mehr über einen billigen Taschenspielertrick eine Plattform geboten, die neuerlich Unruhe in den eingeleiteten Reformprozess bringt. Ebenso entbehrlich ist das gestern veröffentlichte Entlastungsgutachten, das pikanterweise der Steuerzahler finanzieren darf. Die Aussagen in dem vom Vorstand in Auftrag gegebenen Gutachten und den eidesstattlichen Erklärungen ehemaliger Mitarbeiter stehen sich diametral gegenüber.
"Wir hoffen aber darauf, dass Dr. Franz Patay als unabhängiger und neutraler Krisenmanager diese Diskrepanzen aufklären kann", so Leeb weiter.

Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny hat mit der jahrelangen Duldung des Systems Kunsthalle nicht nur dem Steuerzahler, sondern auch dem Kulturstandort Wien massiven Schaden zugefügt.
"Am 1. April 2012 muss nun die Phase seines Kunsthallen-Dauernappings ultimativ beendet sein und eine klare Entscheidung fallen. Wenn diese auch um Jahre zu spät kommt. Sollte jedoch Gerald Matt wieder eingesetzt werden und zu einem späteren Zeitpunkt das Kontrollamt doch noch belastendes Material vorlegen oder die Staatsanwaltschaft Anklage erheben, dann ist Mailath-Pokorny wohl selbst rücktrittsreif", so Leeb abschließend.

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