FP-Mareda: FP-Artikel über Ruhestörung durch ATIB-Bauarbeiten sorgt für Aufregung

Baulärm von BI genau dokumentiert

Wien (OTS/fpd) - Am 15.02.2012 fand abends ein kurzfristig einberufener "Runder Tisch" der Bezirksvorstehung auf der Baustelle des entstehenden Türkisch-Islamischen Kulturzentrums in der Rappgasse statt. "Der Grund war ein Artikel von uns Freiheitlichen über massive Ruhestörung der Anrainer durch die Umbauarbeiten. Das sorgte offensichtlich für große Aufregung", so heute der Klubobmann der FPÖ-Floridsdorf, Karl Mareda.

Neben Vertretern der politischen Fraktionen, für die FPÖ Bezirksvorsteher Dr. Kurt Mörz waren unter anderem die Sprecher der "Bürgerinitiative Rappgasse", ATIB-Vertreter, wie der Bauleiter und der Architekt sowie die MA 17 (Integration und Diversität) anwesend. Schnell zur Sache kommend meinte der ATIB-Bauleiter, er könne sich nicht vorstellen, dass sich die Anrainer durch die Bauarbeiten gestört fühlten, da man doch immer Rücksicht genommen habe. Die Bürgerinitiative entgegnete jedoch mit stichhaltigen Aufzeichnungen. Am Sonntag, 29.01., ab 05:30 Uhr wurde Baulärm durch Schremmarbeiten dokumentiert. Von Montag, 30.01. bis Donnerstag, 02.02.2012 wurde Baulärm bis 21:00 Uhr und im Anschluss noch Lärm im Innenhof bis Mitternacht wahrgenommen. Rücksicht sähe wohl anders aus.

Die Bauleitung wies diese Vorwürfe als unwahr zurück, da man an diesen Tagen zu genannter Zeit gar nicht gearbeitet hätte. Angeblich gibt es jedoch Videoaufnahmen, die das beweisen würden. Auf Vorschlag der FPÖ, diese Aufnahmen sollten sich alle ansehen können, kamen nur mehr ausweichende Antworten, berichtet Mareda und vermutet:
"Augenscheinlich gefiel den Herren - interessanterweise sieht man niemals Frauen als Vertreterinnen von ATIB - vielmehr das an die Öffentlichkeit Tragen der Vorwürfe nicht."

Letztlich verblieb man seitens ATIB wieder einmal mit dem Versprechen, man werde alles tun, um diverse Ruhestörungen in Zukunft zu vermeiden. Beschwichtigende Worte, die man schon oft gehört hat. Die FPÖ jedenfalls wird die Situation weiterhin genau beobachten, kündigt Mareda an. (Schluss) hn

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