FP-Hein: Traditionsfleischerei fürchtet noch immer um ihre Existenz

Firma Klaghofer droht finanzieller Ruin und Ottakring ein Anschlag auf die Nahversorgung

Wien (OTS/fpd) - Seit mittlerweile bald einem Jahr bangt die Traditionsfleischerei Klaghofer um ihre Existenz, berichtet Ottakrings FP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Christian Hein, welcher die drohende Kündigung publik machte.

"Mehr als 5.000 Unterstützer haben seither für den Verbleib des Geschäfts unterschrieben und auch vonseiten der Stadt Wien wurde Zustimmung für Herrn Klaghofer signalisiert. Dennoch wird die Sache weiter über die Gerichte ausgetragen, weil der Vermieter angeblich die Ansicht vertritt, der Fleischer-Betrieb würde das Gebäude entwerten. Auch wurden Gutachten in Auftrag gegeben, die klären sollen, ob Klaghofers Geschäft für die Wasserschäden im Keller verantwortlich sei. Schäden, die sich übrigens nicht einmal unter dem Geschäftsbereich oder annähernd in Reichweite befinden", wundert sich Hein.

Der Gutachter müsste zur Klärung den Großteil der Böden der Fleischerei aufreißen, was teuer wird. Ende Februar findet die nächste gerichtliche Verhandlung statt. Hein fordert nun eine rasche Lösung dieser Angelegenheit. "Die Situation belastet den Familienbetrieb beträchtlich. Sollte die Kündigung durchgehen, stünden die Klaghofers vor dem Bankrott. Neben der Arbeitsplatzvernichtung sei das für die Ottakringer auch in Sachen Nahversorgung ein Schlag ins Gesicht", meint Hein und kritisiert:
"Die Handelskammer hat nicht geholfen und die Mietervertretungen fühlen sich nicht zuständig, da eine gewerbliche Nutzung vorliegt. Vom Bezirk und von der Gemeinde gibt es nur Bedauern!" Hein hofft daher abschließend, dass die Kündigung keine gerichtliche Zustimmung erhält. (Schluss) hn

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