SOS Mitmensch: Anstatt Entschuldigung für Asyllüge, folgen weitere Unwahrheiten der FPÖ

FPÖ klare Nummer eins bei falschen Behauptungen zum Asylthema

Wien (OTS) - SOS Mitmensch übt scharfe Kritik an der fehlenden Entschuldigung der FPÖ für die Verbreitung von Asyllügen durch ihren Obmann auf seiner Facebook-Seite. Darüber hinaus kritisiert SOS Mitmensch auch die unwahren Behauptungen, die der FPÖ-Abgeordnete Vilimsky über das Asylthema und über SOS Mitmensch lanciert.

"Die einzige Organisation, die mit Asylmissbrauch glänzende Geschäft macht, ist die FPÖ. Die FPÖ missbraucht dieses Thema bereits seit Jahren, um zu hetzen, zu emotionalisieren und damit auf Stimmenfang zu gehen. Darüber hinaus wirft die FPÖ mit falschen Zahlen um sich. Vilimsky behauptet, 95% der Asylverfahren würden mit einem negativen Bescheid enden. Tatsache ist jedoch, dass die Anerkennungsquote von Asylgesuchen bei etwa 25 Prozent liegt, dazu kommen noch die zahlreichen Menschen, die subsidiären Schutz erhalten, weil ihnen in ihrem Herkunftsland Gefahr droht. Das bedeutet, dass insgesamt etwa die Hälfte der abgeschlossenen Asylverfahren damit enden, dass die AntragstellerInnen Schutz zuerkannt bekommen", betont Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

SOS Mitmensch ruft noch einmal alle demokratisch agierenden Parteien sowie das für das Asylwesen verantwortliche Innenministerium dazu auf, klare Stellungnahmen gegen die Asyllügen der FPÖ abzugeben. Denn wer sich nicht von dieser Hetze gegen Asylsuchende distanziert, macht sich selbst zum Vorurteils- und Diskriminierungsmittäter.

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Tel.: 0664 512 09 25
apo@sosmitmensch.at
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