Stabilitätspaket - PVÖ-Edlinger: PensionistInnen unterstreichen ihr ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein für Österreich

Keine "paradiesischen Lebensumstände" für die meisten SeniorInnen

Wien (OTS/SPW) - "Obwohl im Rahmen des jüngsten Stabilitätspakets der Bundesregierung im Bereich der Pensionen die höchsten Einsparungen zur Budgetsanierung erfolgen, haben alle wesentlichen Pensionisten-Interessensorganisationen den Maßnahmen zugestimmt. Damit unterstreicht die ältere Generation einmal mehr ihr ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein für Österreich", stellte Freitag der Vorsitzende des Wiener Pensionistenverbandes (PVÖ Wien), Bundesminister a. D. Rudolf Edlinger, bei einer Informationsveranstaltung für FunktionärInnen fest.****

Zufrieden zeigte sich Edlinger damit, dass es - wie er ausführte -den "Pensionistenvertretern durch ihren intensiven Einsatz gelungen ist, die noch wenige Tage vor dem Paket seitens des ÖVP-Vizekanzlers angekündigten `Hämmer` bei den Pensionen zu verhindern". Edlinger:
"Es wird in den nächsten zwei Jahren keine Nulleinkommensrunden bei den Pensionen geben, ebenso keine Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge für PensionistInnen. Auch konnte die Pflegefondsfinanzierung um zwei Jahre verlängert und damit bis 2016 sichergestellt werden. Nicht zuletzt gibt es auch keine Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters. Mit der Zustimmung zur Dämpfung der Pensionserhöhungen um einen Prozentpunkt im kommenden Jahr unter der dem Berechnungszeitraum zugrundeliegenden Preissteigerungsrate sowie um 0,8 Prozentpunkte im Jahr 2014 leisten die PensionistInnen trotzdem einen außerordentlich hohen Beitrag zur Konsolidierung der Staatsfinanzen", hob Edlinger hervor.

Nicht zuletzt wies Edlinger die ständig von konservativer Seite und in einigen Medien erhobene Behauptung, Österreich sei gewissermaßen ein Pensionistenparadies, vehement zurück. "Die Menschen, die dies behaupten, haben meistens selbst ein überproportional hohes Einkommen. Wer die durchschnittliche normale ASVG-Alterspension in der Höhe von knapp 1.100 Euro, jene im Fall langer Versicherungsdauer in der Höhe von etwas unter 1.400 Euro und die durchschnittliche Schwerstarbeiterpension von rund 1.500 Euro sowie die durchschnittliche Invaliditätspension von unter 900 Euro jeweils brutto im Monat als paradiesisch bewertet, hat keinen Bezug zur Realität der Lebensumstände der meisten PensionistInnen", meinte Edlinger abschließend. (Schluss)

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