Umsetzung der NÖ Mittelschule für Grüne nur "Genügend"

Weiderbauer: Richtige Ansatz, falsche Ausführung

St. Pölten (OTS) - Ob die Mittelschule nun "Neue Mittelschule"
oder "NÖ Mittelschule" heißt - beides ist für den Grünen Bildungssprecher im NÖ Landtag, Emmerich Weiderbauer, ein Etikettenschwindel.
"Die Mittelschule hätte eine gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen sein sollen. Stattdessen ist sie lediglich eine weitere Schulform neben Hauptschule, Sonderschule und Unterstufen-Gymnasium. Das ist keine große Bildungsreform, sondern eine Verkomplizierung des derzeitigen unzureichenden Bildungssystems. Das verunsichert LehrerInnen und Eltern", weiß Weiderbauer - selbst Lehrer in einer Hauptschule im Bezirk Melk.
Die Umsetzung einer "echten" Mittelschule scheitert, laut Weiderbauer, aber auch an der Tatsache, dass nicht genügend Personal zur Verfügung steht. "Bildungs- und Sozialaufgaben, die PädagogInnen, PsychologInnen und SozialarbeiterInnen gemeinsam an einer Mittelschule leisten sollten, können nur unzureichend erledigt werden. Hauptsache VP-Wilfing kann auf die Schnelle wieder 72 Hauptschulen zur ,NÖ Mittelschule" umtaufen. Das ist keine Bildungsreform, sondern Husch-Pfusch", so der Grüne Bildungssprecher. Für den Grünen heißt das: Aus für NÖ Mittelschule, "Ja" zur Grünen Schule.
"Die Grüne Schule hält, was sie verspricht - nämlich Motivation, Kreativität und Höchstleistungen für SchülerInnen und LehrerInnen, eine Schulform der 6- bis 14-Jährigen und somit Chancengerechtigkeit für alle. Kurzum. Die Grüne Schule garantiert echte Bildungsreform", so der Grüne Landtagsabgeordnete Emmerich Weiderbauer.

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