Spindelegger: "Feierlichkeiten zum 10 Jahres Jubiläum des KFNY als Ausdruck unseres kulturellen Selbstverständnisses"

KomponistInnen, Ensembles und MusikerInnen begleiten mit einer Serie von Ur- und Erstaufführungen das Jubiläumsjahr musikalisch

Wien (OTS) - "Das Kulturforum New York ist nicht nur auf Grund seines besonderen, von Raimund Abraham entworfenen, Gebäudes ein sichtbares Zeichen des kulturellen Selbstverständnisses Österreichs. New York ist ein globaler künstlerischer Hotspot und das österreichische Kulturforum ist unser kreatives Aushängeschild eben dort" betonte Außenminister Michael Spindelegger anlässlich des bevorstehenden 10 Jahres Jubiläums der Neueröffnung des Kulturforums im Gebäudes nahe der Fifth Avenue in Midtown Manhattan.

Im Jubiläumsjahr 2012 feiern das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten und das Österreichische Kulturforum New York diesen Meilenstein mit einer Reihe von Veranstaltungen der ganz besonderen Art: mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur wurden einige der bedeutendsten zeitgenössischen österreichischen KomponistInnen und MusikerInnen beauftragt, dieses Jubiläum musikalisch zu begleiten. "Es freut mich besonders, dass Kompositionen von Bernhard Lang, Manuela Kerer, Kurt Schwertsik, Wolfgang Mitterer, und vielen anderen durch renommierte österreichische und amerikanische Ensembles wie etwa Klangforum, Talea Ensemble, und dem Hugo Wolf Quartett über das Jahr verteilt zur Aufführung gelangen" so Spindelegger weiter.

Staatssekretär Wolfgang Waldner, langjähriger Direktor des Kulturforums, wies auf das umfangreiche Jubiläumsprogramm hin und begrüßte den darin enthaltenen Schwerpunkt der zeitgenössischen Musik: "Die Reputation Österreichs als Musikland wird durch das zeitgenössische künstlerischen Schaffen unserer TonkünstlerInnen weiter gesteigert, deren Werke sich weltweit großer Wertschätzung erfreuen", so der Staatssekretär.

Das KickOff-Konzert dieser Reihe bestreitet am 17. Februar das angesehene New Yorker Talea Ensemble, das bereits im Vorjahr ein vielbeachtetes Portraitkonzert der Komponistin Olga Neuwirth widmete (die internationale Kunstzeitschrift Artforum kürte das Konzert zu einem der 10 besten Musikevents des Jahres 2011). Das Ensemble, das im Herbst auch bei Wien Modern debutiert, wird gemeinsam mit dem französischen Sopran Donatienne Michel-Dansac Werke von Bernhard Lang, Clemens Gadenstätter und Bernhard Gander interpretieren.

Darauf folgt am 6. März im Konzertsaal des Kulturforums ein Komponisten-Portrait zu Klaus Lang mit Stücken wie "weiße Äpfel" und "origami" (US Premieren) oder auch "now.here. I" gespielt vom renommierten amerikanischem ICE Ensemble, das seit seiner Gründung 2001 mehr als 500 Premieren von vorwiegend jungen, aufstrebenden KomponistInnen gespielt hat. Weiter geht es Ende März mit dem Wiener Aron Quartett, das sich einer Uraufführung von Kurt Schwertsik annehmen wird. Schwertsik ist auch in den USA als humorvoller, bisweilen ironischer Begründer der "Reihe" bekannt.

In einem weiteren Programmhöhepunkt wird am 18. April das Klangforum Wien, unter anderem die Weltpremiere eines vom polnischen Adam Mickiewicz Institute unterstützten Werkes der Komponistin Agata Zubel, präsentieren. Dieses Datum hat einen besonderen historischen Stellenwert: genau zehn Jahre zuvor, am 18. April 2002 spielte Klangforum das Eröffnungskonzert des neuen Kulturforums.

Am 18. und 19. Mai wird Bernhard Lang mit dem New Yorker Argento Ensemble eine weitere Weltpremiere bieten: Lang komponiert ein fast einstündiges Werk, das die 22 Stockwerke des Hauses nachzeichnet und Texte von Rose Ausländer und Bob Dylan integriert. Die österreichische Performancekünstlerin und Tänzerin Silke Grabinger wird die räumliche Interpretation mit einer speziellen Bewegungsnotation choreographisch gestalten. Zudem plant der ORF auf Ö1 eine Live-Übertragung dieses Konzertes.

Vom 12. bis 15. September wird das Moving Sounds Festival u.a Werke von Gerald Resch und Bernhard Fleischmann präsentieren. Zudem sind Konzerte mit Auftragskompositionen von Rupert Huber, Manuela Kerer, Wolfgang Mitterer und Dorian Concept geplant.

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