Kommentar zur militärischen Option in Syrien

Berlin (ots) - Assad und seine Schergen morden weiter. Der Weltgemeinschaft sind, so bitter es klingt, die Hände gebunden. Ein militärisches Eingreifen des Westens in Syrien ist völkerrechtlich hochproblematisch. Für einen Einsatz von UN-Blauhelmen bedürfte es nicht nur des Placets der Veto-Mächte Russland und China, sondern auch der Zustimmung des Regimes in Damaskus − was gegenwärtig völlig ausgeschlossen scheint .Sollte sich aber eine Koalition der Willigen zusammenfinden, um al-Assad mit Waffengewalt zu stürzen, könnte der Konflikt auf den gesamten Nahen Osten übergreifen − mit unabsehbaren. Die Weltgemeinschaft kann, auch wenn es zynisch ist, lediglich politisch und wirtschaftlich Druck auf Damaskus ausüben. Moskau und Peking sind am Zuge!

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