FPÖ: Walter Rosenkranz: Gorbach-Sekretärin beschuldigt BAK-Beamte der Aussagenmanipulation

Behauptete Verhörmethoden sind ein Fall für den Staatsanwalt

Wien (OTS) - Die ehemalige Sekretärin von Ex-Vizekanzler Hubert Gorbach (BZÖ) hat heute im U-Ausschuss einen schweren Vorwurf gegen die einvernehmenden Beamten des Bundesamts für Korruptionsbekämpfung (BAK) erhoben. In der Befragung bestätigte Gabriele Kröll-Maier, dass ihr bestimmte Aussagen in ihrer Beschuldigtenvernehmung von den BAK-Beamten "in den Mund gelegt" worden seien. Konkret ging es dabei um eine Überweisung der Hochegger-Firma Valora.

"Wir verlangen vom zuständigen Innenministerium umgehend eine Stellungnahme zu diesen Vorwürfen, die sich ins Ungeheuerliche steigern durch eine Behauptung des BZÖ-Abgeordneten Petzner, wonach der Gorbach-Sekretärin mit Haft gedroht worden sei, falls sie die Aussage nicht so zu Protokoll gebe", stellt der FPÖ-Fraktionsführer im Untersuchungsausschuss, NAbg. Walter Rosenkranz fest.

Falls diese behaupteten Methoden durch das BAK tatsächlich so angewendet wurden, so seien sie zweifelsohne ein Fall für die Korruptionsstaatsanwaltschaft: "Die U-Ausschuss-Vorsitzende Moser ist daher aufgefordert, den Justizbehörden umgehend die entsprechende Passage des heutigen U-Ausschuss-Protokolls zukommen zu lassen", so Rosenkranz.

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