FPÖ lehnt das Amnestie-Angebot der Bundesregierung an Steuerflüchtlinge in der Schweiz ab!

Podgorschek: "Dieses Vorhaben der Bundesregierung (Marke Berlusconi) ist abzulehnen!"

Wien (OTS) - "Steuerhinterzieher sind mit allen gebotenen rechtsstaatlichen Mitteln zu verfolgen und nicht durch Steuergeschenke zu belohnen!", bringt FPÖ-Finanzsprecher NAbg. Elmar Podgorschek die Linie der Freiheitlichen in diesem Zusammenhang auf den Punkt.

"Die Außenwirkung einer solchen Maßnahme wäre denkbar schlecht -nicht umsonst werden Steueramnestien im Prinzip nur von unterentwickelten Verwaltungsapparaten zur Anwendung gebracht. Warum sollte dann irgendjemand noch eine Motivation zur Steuerehrlichkeit haben? Gegebenenfalls wartet man halt auf die nächste Amnestie? In diesem Spiel könnte man also nicht nur mit der Entdeckungswahrscheinlichkeit, sondern auch mit einer Pardonierungswahrscheinlichkeit kalkulieren, Steuerhinterziehung würde attraktiver", so Podgorschek.

Um den in Summe auf bis zu 3 Mrd. Euro jährlich geschätzten Umsatzsteuerbetrug zu vermeiden, hätte man im Zuge des Sparpakets, das Reverse-Charge-Systems einführen können, das einen Anspruch auf Vorsteuerabzug erst nach Bezahlung einer Rechnung einräumt, führt der freiheitliche Finanzsprecher abschließend ins Treffen.

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