FP-Günther: Schulschwänzen ist auch ein Integrationsproblem

Migrantenanteil überdurchschnittlich hoch

Wien (OTS) - Von den 1.800 Fällen notorischer Schulschwänzer in Österreich dürften Pädagogenberichten zufolge zwischen 80 und 90% auf Migranten entfallen, meint der Wiener Stadtschulrats-Vizepräsident Dr. Helmut Günther von der FPÖ. Die genauen Zahlen werden von den Landesschulräten leider nicht veröffentlicht. Die Verdoppelung der Fälle in den letzten fünf Jahren zeigt jedoch klar auf, dass die Integrationsergebnisse vor allem an den Schulen dem exorbitanten Mitteleinsatz meilenweit hinterher hinken.

Die Steuermillionen, die von Bund und Ländern jedes Jahr in Deutschkurse für Zuwanderer und andere Integrationsmaßnahmen gesteckt werden, zeitigen bislang eher überschaubare Erfolge. Solange Migranten nicht klar oder einfach egal ist, dass die chronischen Schulschwänzer von heute die Arbeitslosen oder Hilfsarbeiter von morgen sind, werden die Probleme sicher nicht geringer werden.

Ob die drastische Anhebung der Strafsätze, die bei der überwiegenden Anzahl der Problemfälle wegen Uneinbringlichkeit in einer Ersatzfreiheitsstrafe für einen Elternteil münden könnten, hier wirklich ein probates Mittel zur Behebung der Misere ist, darf zumindest leise bezweifelt werden, meint Günther. (Schluss)otni

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0005