SP-Stepp zu Citybusse: VP agiert verantwortungslos!

Wien (OTS/SPW-K) - "Das Bekenntnis zum Erhalt der Citybusse gibt
es von allen Fraktionen des 1. Bezirks, aber was ich gestern in der Sonder-Bezirksvertretungssitzung zu den Citybussen erlebt habe, dient keiner Verbesserung der Citybus-Linien, sondern ist ein Wunschkonzert, das jegliches Verantwortungsgefühl vermissen lässt. So lagen zu den Citybussen 1A, 2A und 3A nicht weniger als 23 Anträge, mit mehr als 100 unterschiedlichen Forderungen zur zukünftigen Linienführung der Busse vor, die sich vielfach auch noch widersprachen. Ohne Rücksicht auf Wirtschaftlichkeit, Sinnhaftigkeit und vor Abschluss der Evaluierung der baustellenbedingten Linienführung wurden die unterschiedlichsten, neuen Linienführungen beschlossen. Hier wird keine Politik zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger gemacht", zeigt sich die SP-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin der Inneren Stadt, Daniela Stepp, heute entsetzt.

Dass sich die Oppositionsparteien etwas wünschen, mit dem Wissen, dass es aus finanziellen Gründen gar nicht umsetzbar ist, sei keine Überraschung, aber dass auch Teile der Volkspartei auf dieses "unehrliche Wunschkonzert" einstimmen sei mehr als verwunderlich:
"Dass sich die ÖVP hier ganz offen gegen das Verhandlungsergebnis ihrer Bezirksvorsteherin stellt, zeugt nicht von Einigkeit und Verantwortung für den Bezirk. Wie soll der Bezirk zukünftig geführt werden, wenn ein Teil der ÖVP anscheinend mehr Wert darauf legt, sich medial zu inszenieren, als konstruktiv mit ihrer Vorsteherin, Stellvertreterin und Klubvorsitzenden zusammenzuarbeiten? Worauf können sich die BewohnerInnen noch verlassen? Und was sollen die Wiener Linien mit 23 verschiedenen Anträgen, die sich widersprechen? Dass der Bezirk bei dieser Vorgehensweise irgendwann nicht mehr ernst genommen wird, ist nicht verwunderlich. Die Leidtragenden sind dann die BewohnerInnen des 1. Bezirks", findet Stepp heute klare Worte.

"Wir werden trotz dieser unfassbaren Vorgehensweise weiterhin die Interessen der BezirksbewohnerInnen vertreten. Gemeinsam mit dem konstruktiven Teil der ÖVP, der Bezirksvorsteherin und den Wiener Linien werden wir auf Basis einer professionellen Evaluierung an einer vernünftigen und finanzierbaren Linienführung arbeiten", schließt Stepp. (Schluss)

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