"Feinstaub wird Lebenszeit um fast ein Jahr verkürzen"

Wien (OTS) - Laut Univ. Prof. Dr. Neuberger von der Med-Uni Wien wird Feinstaub die Lebenszeit der Österreicher "um fast ein Jahr verkürzen", falls keine Gegenmaßnahmen erfolgen. Besonders hoch ist Feinstaubbelastung beim Heizen mit Holz, Pellets und durch Dieselfahrzeuge.

Univ. Prof. Dr. Manfred Neuberger vom Institut für Hygiene der Medizinischen Universität Wien warnt: "Wenn die im letzten Jahrzehnt in den größeren österreichischen Städten gemessene Feinstaubbelastung nicht reduziert wird, sondern fortbesteht, ist damit zu rechnen, dass ihre Bewohner dadurch im Schnitt fast ein Jahr ihres Lebens verlieren werden." Nach einer aktuellen Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO zählt die Luftverschmutzung in westlichen Industrieländern zu den besonders gesundheitsschädlichen Faktoren unserer Zeit.

Feinstaub steht mit etlichen Lungenerkrankungen in direktem Zusammenhang: Asthma, Bronchitis und zahlreiche Krebsarten sind Beispiele für die gesundheitlichen Folgen der ständigen Feinstaubbelastung. Darüber hinaus reichen die Auswirkungen von vorübergehenden Beeinträchtigungen der Lungenfunktion bis hin zu Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Todesfolge. Zusätzlich steigen in Ballungszentren die Todesfälle durch Herzinfarkte und Schlaganfälle in Folge der verschmutzten Stadtluft um etwa sieben Prozent an. Eine Stunde pro Tag in einem Raucherlokal erhöht das Risiko um weitere sieben Prozent.

Risikofaktor Holzheizung

In den Wintermonaten zählt das Heizen zu den größten Feinstaubverursachern. Laut Berechnungen des Österreichischen Bundesumweltamtes verursacht das Verbrennen von Stückholz, Hackgut oder Pellets besonders viele Luftschadstoffe und beim Heizen mit Öl gesundheitsbedenkliche Rußpartikel.

Erheblich besser schneidet Erdgas ab. Es verbrennt nahezu rückstandsfrei, wie der folgende Vergleich zeigt: eine Einzelofenheizung, die mit Hackschnitzel befeuert wird, emittiert das Hundertfache an Feinstaub als eine moderne Erdgasheizung.

Heizung: Emissionen laut Umweltbundesamt:

Erdgas 1,8 Milligramm pro Kilowattstunde
Heizöl (leicht und Extra leicht) 10,8 Milligramm pro Kilowattstunde Pellets 108 Milligramm pro Kilowattstunde
Stückholz- und Hackgut-Kessel: 198-324 Milligramm pro Kilowattstunde Quelle: www.umweltbundesamt.at

Feinstaub durch Diesel und Benziner

Der Straßenverkehr ist ein zweiter starker Verursacher von Feinstaub. Der Grund sind die vielen alten Brummer, die in Österreich immer noch zugelassen sind: Der gefährliche ultrafeine Staub aus dem Auspuff ist besonders klein und gelangt über die Lunge direkt in unsere Blutbahn - trotz Katalysatoren und Partikelfilter. Univ. Prof. Neuberger: "Die Sperre des motorisierten Individualverkehrs bei der Olympiade in Atlanta (1996) führte zum Rückgang von Feinstaub und Asthmaerkrankungen."

Erdgas als Alternative

Erdgas ist nicht nur beim Heizen, sondern auch beim Autofahren die bessere Alternative - und obendrein auch preiswert. "Mehr und mehr Autofahrer steigen auf Erdgas-Autos um. Nach den technologie-affinen, umweltbewussten Insidern, steigen immer mehr Unternehmen und kostenbewusste Autofahrer auf Erdgas um" sagt Mag. Michael Mock, Sprecher der Initiative "Nichts leichter als Erdgas."

Über Erdgas:

Erdgas nimmt in der umweltbewussten Energieversorgung eine Schlüsselrolle ein: Die Energie der Zukunft lässt sich effizient und komfortabel fürs Heizen, die Warmwasserbereitung, Kälte- und Stromerzeugung und als Kraftstoff für Automobile einsetzen. Erdgas verbrennt ohne Feinstaub und Partikel und ist damit der emissionsärmste fossile Energieträger. Er eignet sich hervorragend als Ersatz für Energieträger wie Holz, Pellets, Erdöl oder Kohle, die höhere Umweltbelastungen verursachen.

Über die Initiative "Nichts leichter als Erdgas":

"Nichts leichter als Erdgas" ist eine Initiative des Fachverbands der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen, welche die Vorteile des wertvollen Naturprodukts Erdgas noch bekannter machen will. Erdgas steckt voller umweltfreundlicher Energie, die eine wichtige Rolle beim Übergang zu einer nachhaltigen Energiewende spielt. Das saubere und günstige Erdgas wird bereits von vielen Österreicherinnen und Österreichern zum Autofahren und zum Heizen verwendet. Der Rohstoff wird in Industrie und Gewerbe als zuverlässige und krisensichere Energiequelle geschätzt.

Über den Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen:

Der Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW) ist die unabhängige gesetzliche Interessenvertretung der österreichischen Gas- und Wärmewirtschaft. Als diese nimmt der FGW bei den Themen Globalisierung, Marktliberalisierung und Versorgung eine wichtige Stellung ein. Darüber hinaus kommt den im FGW vertretenen Branchen in Umweltschutz- und Klimafragen besondere Bedeutung zu. Mit der Bereitstellung der umweltfreundlichen Energieformen Erdgas, Biogas, Fernwärme und Fernkälte sind die FGW-Mitgliedsunternehmen dazu prädestiniert, eine Schlüsselposition bei der Bewältigung anstehender Probleme auf diesem Gebiet einzunehmen.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michael Mock
Sprecher der Initiative "Nichts leichter als Erdgas"
Mail: mock@gaswaerme.at
Tel: +43/1/513 15 88/13
Web: www.erdgas.at

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