WKÖ-Vize RfW-BO Amann: "Schröpfpaket" beschert Unternehmen höhere Lohnnebenkosten in dreistelliger Millionenhöhe und mehr Bürokratie!

676,7 Millionen Euro Mehrkosten würden allein die vier im Sparpaket angekündigten effektiven Lohnnebenkostensteigerungen den Betrieben bis 2016 verursachen.

Wien (OTS) - "Das "Schröpfpaket" verursacht den heimischen Unternehmen nach jetzigem Stand höhere Lohnnebenkosten in dreistelliger Millionenhöhe und zusätzliche Bürokratie. Schwarz-Rot liefert damit gerade ein "Lehrbeispiel" dafür ab, wie man den Wirtschaftsstandort Österreich ruinieren, die Kaufkraft schwächen und Jobs vernichten kann", warnt heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann. "Ein Mindestmaß an wirtschaftspolitischer Vernunft vorausgesetzt, müsste man exakt den umgekehrten Weg gehen: die Lohnnebenkosten senken und den bürokratischen Aufwand reduzieren", so Amann.

676,7 Millionen Euro Mehrkosten würden allein die vier im Sparpaket angekündigten effektiven Lohnnebenkostensteigerungen - Anhebung des Beitragssatzes im Nachtschwerarbeitsgesetz, der Höchstbeitragsgrundlage in der Pensionsversicherung und in der Arbeitslosenversicherung sowie die Verlängerung der ALV-Beitragspflicht - den Unternehmen bis 2016 bescheren. Dadurch würden speziell die Lohnkosten für ältere Arbeitnehmer steigen. "Angesichts der Tatsache, dass es das erklärte Ziel der Regierung ist, die Menschen länger im Erwerbsprozess zu halten, eine absolute "Schnapsidee"".

Durch die unterschiedliche Anhebung von Beitragsgrundlagen stehe den Betrieben zusätzlich mehr Bürokratie für die Lohnverrechnung ins Haus. "Auch hier wäre der umgekehrte Weg - Vereinheitlichung von Beitrags- und Bemessungsgrundlagen - der richtige Weg gewesen gewesen", so Amann.

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