VP-Anger-Koch ad Oxonitsch: Nein zur Vernichtung von Steuergeldern für unzählige Inseratenkampagnen

Um zwei Millionen Euro könnte man 388 Pflegefamilien für ein Jahr ausfinanzieren

Wien (OTS) - Die Familiensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ines Anger-Koch forderte heute Stadtrat Oxonitsch auf die Steuermittel nicht für unzählige, zumeist sinnentleerte, Inseratenkampagnen zu verschleudern, sondern stattdessen in konkrete Projekte zu investieren. Im kommenden Gemeinderatsausschuss für Bildung, Jugend, Information und Sport wird einmal mehr, wie auch die heutigen Medien berichten, eine weitere Kampagne des zuständigen Stadtrates beschlossen, mit Kosten in der Höhe von 2 Millionen Euro netto. Beworben werden sollen die Angebote der MA 11, insbesondere sollen auch Pflegeeltern angeworben werden, so Oxonitsch heute in diversen Stellungnahmen.

"Oxonitsch verschweigt dabei offenbar ganz bewusst, dass sich sein Ressort für die Anwerbung von Pflegeeltern jährlich eine weitere Kampagne aus Steuermitteln finanziert - letztes Jahr mit den stolzen Kosten von immerhin 750.000 Euro", zeigt sich Anger-Koch entsetzt. "Allein um die nun zur Beschlussfassung anstehenden Mittel in der Höhe von 2 Millionen Euro ließen sich 388 Pflegeeltern für ein ganzes Jahr ausfinanzieren. Die Mittel wären damit gut investiert. Zudem könnte man die Mittel auch in einen Ausbau der Jugendwohlfahrt investieren - seit Jahren leidet Wiens Jugendwohlfahrt unter extremem Personalmangel, wie auch die Volksanwaltschaft festgestellt hat", so Anger-Koch abschließend, die Oxonitsch auffordert seine Politik grundlegend zu überdenken. "Investieren wir in Wiens Kinder und Jugendliche statt in unnötige Inserate und Kampagnen der Stadt Wien"

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